Aktuelles / Donnerstag, 28.März.2013

Wuppertal: WuRu-Journalist Stefan Seitz mit hämischen Kommentar nach Mordanschlag auf Markus Beisicht

Während sich einige Vertreter der  Wuppertaler Medienlandschaft im Umgang mit PRO NRW zuweilen als zwar kritisch, aber dennoch sachlich und fair zeigen, hebt sich ein „Journalist“ mit seinen regelrechten Hass- und Hetztiraden immer wieder besonders ab. 

Der für das Wuppertaler Gratisblättchen „Wuppertaler Rundschau (WuRu)“ schreibende Berichterstatter Stefan Seitz bekommt mit seiner verqueren Weltanschauung dort regelmäßig eine eigene Kolumne, in der er seine zuweilen bizarre Meinung kundtun darf. Immer wieder im Fokus des feinen Herren: Der Wuppertaler PRO NRW-Kreisverband und dessen Aktivitäten. Ohne jemals mit der Kreisvorsitzenden oder einem anderen Funktionär auch nur gesprochen zu haben, glaubt Stefan Seitz aber natürlich genau zu wissen, was abläuft.

Bereits nach der Wuppertal-Demo vom 27. Oktober des letzten Jahres bewies Seitz seine journalistischen „Qualitäten“, in dem er peinlich versuchte die Teilnehmerzahl von immerhin knapp 200 PRO NRW-Demonstrationsteilnehmern soweit runter zurechnen, daß am Ende womöglich gar kein Demonstrant, sondern nur noch ein „kläglicher Haufen“ vorhanden war.  Und genau wie PRO NRW-Demoteilnehmer laut Seitz nicht wie normale Menschen aus einem Bus aussteigen können,   sondern herausquillen, so ist es den PRO NRW-Demonstranten nach Seitz‘ Ansicht nicht vergönnt gewesen, die Demonstrationsroute wie normale Bürger abzugehen. Nein, nach Seitz Auffassung „strolchten“ die Teilnehmer damals die Demoroute entlang. Hassvokabular der übelsten Sorte also. Und dass von einem Menschen, der um die Macht des Wortes natürlich genau weiß. Und auch die deutsche Vergangenheit eigentlich kennen sollte, in der unliebsame Bürger zuerst verbal „entmenschlicht“ wurden, bevor es auch real um Leib und Leben ging.

Was man bislang noch irgendwie als das hetzerische und an der Schwelle zur Strafbarkeit liegende Geschreibsel eines linksverdrehten Journalisten abtun konnte, nimmt allerdings nun eine noch gefährliche Wendung. In Seitz‘ neuestem Elaborat mit dem nach dem versuchten Besicht-Attentat völlig entlarvenden Titel „Wer Wind sät…“ vom 27.03.2013 wird deutlich, wie gleichgültig Seitz offenbar Gewalt gegen Oppositionelle ist, die er als rechtsaußen verortet. Vielmehr äußert Seitz sogar Verständnis für „Wuppertaler mit ausländischen Wurzeln, die keine Lust mehr hätten, ihre Füße still zu halten“. Leserbriefschreibern, die die auf die tatsächliche Bedrohungen durch militante Islamisten hinwiesen, unterstellte er arrogant  „rechtsrassistische Tendenzen“ und Menschen, die einflechten, daß es langsam mal gut sein müsse mit dem ungezügelten Zuzug kulturfremder Migranten, sind nach der kruden Auffassung Seitz‘ “ ausländerfeindlich, und zwar definitiv“.

Claudia Gehrhardt

Wuppertals PRO NRW-Kreisvorsitzende Claudia Gehrhardt merkt dazu an:

Journalisten wie Stefan Seitz schaffen ein Klima des Hasses, in dem salafistische Attentäter bestens gedeihen können. Wer kurz nach einem Mordanschlag auf einen Politiker gleich welcher Coleur mit einem Titel wie „Wer Wind sät…“ aufmacht, ist nicht nur zynisch, sondern menschenverachtend. Ich persönlich bin überzeugt davon, daß Seitz mit derartiger Berufsauffassung auch gut und gerne in bestimmten Hetzblättern der deutschen Vergangenheit hätte Karriere machen können.  Für uns ist jedenfalls eines klar: Demokraten stehen nach einem Mordanschlag auf Politiker – gleich welcher Partei – fest zusammen.  Und wenn es einen Grünen oder Linken getroffen hätte, wäre es für uns genauso ein Anschlag auf unsere Demokratie , wie wenn es einen von uns trifft. Aber das unterscheidet uns augenscheinlich von Menschen wie Seitz!