Aktuelles / Dienstag, 24.Juli.2012

Wuppertal: Sozialdezernent Kühn (SPD) befürwortet religiöse motivierte Verstümmelungen

Im medialen Verbund mit den Führern der islamischen und der  jüdischen Gemeinde in Wuppertal hat sich nun auch der Wuppertaler Sozialdezernent Stefan Kühn (SPD) in die aktuelle Debatte um die Beschneidungen von Jungen eingemischt. Daß sich laut Umfragen eine satte Mehrheit der Deutschen gegen die religiöse Zwangsverstümmelungen  ausspricht, ficht Kühn dabei nicht an. Der „Sozialdemokrat“ stellt hingegen klar, daß ihm archaische Traditionen offenbar wichtiger sind, als die körperliche und seelische Unversehrtheit von Kindern.

Schon einmal ist Kühn ins Fadenkreuz der medialen Kritik geraten und auch hier ging es um die körperliche Unversehrtheit eines Kindes:  Die damals 5jährige Talea wurde im Jahre 2008 von einer durch das Jugendamt Wuppertal bestellten Pflegemutter nach monatelangem Martyrium todgeprügelt. Trotz vorheriger eindeutiger Hinweise durch den Kindergarten auf schwere Misshandlung des Kindes sah das Jugendamt damals keinen Anlaß, dem Kind eine bessere Fürsorge angedeihen zu lassen.  Kühn, der als Ordnungsdezernent dem Jugendamt vorsteht,  hat sich bis heute geweigert, die politische Verantwortung zu übernehmen.

In der Beschneidungsdebatte gab aber auch Selim Mercan von der Wuppertaler DITIB Gemeinde einen wichtigen Hinweis. So äußerte er, daß die Mitglieder seiner Gemeinde lediglich „etwas verunsichert“ seien, aber davon ausgingen, daß Beschneidungen – als hätte es das Kölner Urteil nicht gegeben – auch künftig möglich seien.

Leonid Goldberg, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Wuppertal, gab gar an, daß es ein Verbot der Beschneidungen in einer liberalen, toleranten und weltoffenen Gesellschaft nicht geben könne.

Claudia Gehrhardt

Die Wuppertaler PRO-NRW-Kreisvorsitzende Claudia Gehrhardt merkt hierzu an:

Aus der Stellungnahme des DITIB Vertreters könnte man durchaus mutmaßen, daß entgegen des Urteils munter weiter beschnitten wird. Dies überrascht indes nicht, wissen wir doch alle, wie „wichtig“ den Vertretern des radikalen Islams unsere Gesetzgebungen, unsere Gesellschaft und unsere Art zu leben sind. Widersprechen muß ich aber auch Leonid Goldberg, da doch gerade in einer liberalen und weltoffenen Gesellschaft die körperliche Unversehrtheit gerade von Kindern das herausragendste Merkmal sein sollte. Nichtsdestotrotz bin ich der jüdischen Gemeinde Wuppertal, insbesondere dem Rabbiner Vernikovsky, aber wohlgesonnen, da dieser im Gegensatz zum Zentralrat offen Klartext über muslimische Gewalt spricht .

Dem Sozialdezernenten Kühn, der bei Karnevalsveranstaltungen im Wuppertaler Rathaus gerne mal als römischer Imperator auftritt, ist weiterhin dringend anzuraten, die notwendigen politischen Konsequenzen zu ziehen. Ernst nehmen kann diesen Mann ohnehin niemand mehr.