Aktuelles / Montag, 27.Februar.2012

Wuppertal: Linksextremisten verursachen Polizeigroßeinsatz

Am vergangenen Samstag kam es in Wuppertal-Vohwinkel zu einem Großeinsatz der Polizei. Nicht weniger als 13 Streifenwagenmannschaften waren nötig, um 26 vermummte Linksextremisten, die durch aggressive Farbschmierereien auffielen, dingfest zu machen.

Nachdem die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte zunächst nur eine Personalienfeststellung eines linken Farbschmierers  vornehmen wollten, stürmte die Gruppe in aggressiver Haltung mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten los, befreite den Delinquenten und flüchtete in die Schwebebahn.  Der Schwebebahnverkehr musste daraufhin für 40 Minuten gesperrt und massive Verstärkung geordert werden.  Auch bei der anschließenden Personalienfeststellung kam es erneut zu Widerstandshandlungen und Körperverletzungen.  Festgenommen wurden wegen der Widerstandshandlungen lediglich ein 18jähriger und ein 37jähriger Chaot wegen eines offenen Haftbefehls.

Auf Betroffenheitsrituale von Wuppertaler Politik, Gewerkschaften, Kirchenführern und anderen sogenannten gesellschaftlich relevanten Verbänden wartet man bislang natürlich vergeblich.  War es diesen, angeführt durch Oberbürgermeister Jung, doch am 9. November des vergangenen  Jahres noch vorbehalten, angeblich rechte Jugendliche mit einer wohl gleichermaßen unvermeidbaren wie lächerlichen Lichterkette  in Vohwinkel zu stigmatisieren.

Claudia Gehrhardt

Die Kreisvorsitzende des PRO-NRW-Kreisverbandes Wuppertal, Claudia Gehrhardt, merkt hierzu an: „Nun darf man tatsächlich gespannt sein, ob auch bei massiver linker Gewalt die Wuppertaler Politik reagiert.  Sie müßte es, könnte sie so den Vorwurf der niederträchtigen Heuchelei entkräften. Zuviel Courage darf man bei Antifa-Politikern wie Martin Moeller von den Bündnisgrünen indes nicht erwarten. Man stellt sich zwangsweise die Frage, was eine 26köpfige, vermummte Gruppe denn noch so vorgehabt hat. Meiner Ansicht nach handelt es sich bei Straftaten wie der gewaltsamen Befreiung eines Festgenommenen auch mindestens um Landfriedensbruch und es ist mir unbegreiflich, warum lediglich 2 Personen festgenommen wurden. Der Wuppertaler PRO-NRW-Kreisverband hat übrigens schon sehr früh wegen der Extremismusproblematik Partei ergriffen: Wir stehen vorbehaltlos hinter der Polizei!“