Aktuelles, Regional / Dienstag, 19.August.2014

Wuppertal: DITIB und die Multikultitrunkenen

Es geschehen mitunter Zeichen und Wunder: Lothar Leuschen, kommissarischer Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung (WZ) und für seine Verbalausfälle gegen die Bürgerbewegung PRO NRW berüchtigt, beschreibt in einem Artikel vom 18. August den aktuellen Stand der Dinge rund um den geplanten Bau der repräsentativen DITIB-Moschee an der Gathe Ecke Markomannenstraße sogar halbwegs realistisch. Nicht nur der städtische Integrationsbeauftragte Jürgen Lemmer, sondern auch eine äußerst besorgte WZ-Leserin kommen in Leuschens Text zu Wort.

Geht man von den aktuellen Planungen aus, so muss in der Markomannenstraße das „Autonome Zentrum“ (AZ), in Klartext Brutstätte linksextremer Gewalt, dem bereits 2012 genehmigten DITIB-Bau weichen. Vertreter von DITIB und dem AZ betonen, in der Vergangenheit ein reibungsloses, nachbarschaftliches Verhältnis gepflegt zu haben. Die Nutzer der seit 20 Jahren illegal besetzten AZ-Immobilie verlangen von der Stadt, mindestens in direkter Umgebung ein gleichwertiges Ausweichquartier angeboten zu bekommen, was momentan nicht realisierbar ist. Als eingefleischte Feinde des Rechtsstaats drohen sie mit Gewalt gegen eine mögliche Zwangsräumung. In früheren Jahrzehnten kam es in ähnlich gelagerten Fällen bereits zu diversen Ausschreitungen seitens der „autonomen“ Szene Wuppertals.

Eingeklinkt in die aktuelle Debatte hat sich der Integrationsbeauftragte Lemmer. Per E-Mail aus dem Urlaub schreibt er: „Diese Moschee dient der Integration und ist eine Chance für die Gathe.“ Aus der Perspektive des Multikulti-Apostels von Berufs wegen wollten die Mohammedaner von DITIB „eine Moschee errichten, die äußerlich erkennbar zum Besuch und Dialog einlädt.“

Multikultopia, eine Bereicherung für alle und jeden?

Eine WZ-Leserin widerspricht offen Jürgen Lemmers Vision einer heilen Welt: „Früher konnte ich zu Fuß die Gathe zum Uellendahl gehen. Heute traue ich mich das nicht mehr. Abends ist es für eine Frau erst recht zu gefährlich, allein über diese Straße zu gehen.“ Im direkten Anschluss paraphrasiert Leuschen die weiteren Ausführungen der Bürgerin, es sei eine fortschreitende Isolation der ethnischen Gruppen zu beobachten, weshalb der Begriff Integration unangebracht sei.

Claudia Gehrhardt

Claudia Gehrhardt

„Als Mann vom Fach sollte Lemmer normalerweise wissen, dass die DITIB hierzulande der verlängerte Arm des türkischen Religionsministeriums ist, das unmittelbar vom bisherigen Ministerpräsidenten und frisch gekürten islamistischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seinen Getreuen geleitet wird“, kritisiert die Vorsitzende der Wuppertaler PRO-NRW-Ratsgruppe und designierte Fraktionsvorsitzende, Claudia Gerhardt, die Stellungnahme des Integrationsbeauftragten.

„Wie Erdogans Agenda bezüglich der Türken in Deutschland aussieht, konnte man während seiner Auftritte der letzten Jahre u. a. in Köln und Düsseldorf sehen. Er ist vehementer Verfechter der doppelten Staatsbürgerschaft, fordert von seinen Landsleuten in der Diaspora ein unbedingtes Hochhalten ihres Türkentums und sieht in einer Assimilation in die deutsche Mehrheitsgesellschaft ein ‘Verbrechen gegen die Menschlichkeit’. Der besorgten Bürgerin, die es mit ihrer nonkonformen Meinung sogar bis in die WZ geschafft, ist auf ganzer Linie beizupflichten. Das, was an der Gathe stattfindet, ist das Gegenteil von Integration. Es ist vielmehr ein systematischer Ausbau von Parallel- und Gegengesellschaften. Selbst die zumeist deutschstämmigen ‘Autonomen’ vom AZ sind unter dem Begriff der Gegengesellschaft zu subsumieren, da sie nicht gewillt sind, sich an elementare Regeln des menschlichen Miteinanders zu halten. Jürgen Lemmer halte ich persönlich für einen Traumtänzer mit einem ausgeprägten Sinn für Eigennutz. Je mehr er meint, sich in paternalistischer Art und Weise um Einwanderergruppen kümmern zu müssen, desto eher steigt die vermeintliche Wichtigkeit seines Ressorts in der Stadtverwaltung, desto eher winken Budget-Steigerungen und weitere Karrierechancen im ausschließlich vom Steuerzahler alimentierten Gutmenschentum. Im Namen meiner Bürgerbewegung PRO NRW bin ich klipp und klar der Auffassung, dass unser Wuppertal keine politischen Luftnummern wie einen Integrationsbeauftragten Lemmer verdient hat! Genauso wenig brauchen wir repräsentative Großmoscheen oder Zentren der Linksextremen!“

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