Regional / Mittwoch, 19.März.2014

Wehret den Anfängen!

Sippenhaft, Diskriminierung und Ausgrenzung gehören sicherlich nicht zu einer pluralistischen und freiheitlichen Demokratie. In Witten sieht man das offenbar anders. Dort steht der Schulbesuch unter der Prämisse der politisch korrekten Gesinnung der Eltern.

Diese frustrierende Erfahrung mussten leider die PRO-NRW-Kreisvorsitzende Peggy Hufenbach und ihre beiden kleinen Töchter machen.Die ältere Tochter wurde nunmehr von der Rudolf-Steiner-Schule Witten verwiesen. Die jüngere Schwester wurde trotz Zusage nicht einmal in die Schule aufgenommen. Der verdutzten Mutter wurde mitgeteilt, dass ihr parteipolitisches Engagement einen weiteren Verbleib der beiden jungen Mädchen auf der Rudolf-Steiner-Schule Witten unmöglich macht. Die Waldorfschule kündigte den Schulvertrag. Als Kündigungsgrund wurde das politische Engagement der Kindesmutter angegeben. Ein solches Engagement sei für die Schule untragbar.

Zudem wurde der Kindesmutter mitgeteilt, dass auch ihre jüngere Tochter trotz einer bereits bestehenden anderslautenden verbindlichen Zusage nicht in die erste Klasse aufgenommen werden wird. Es wurden demzufolge zwei minderjährige Kinder aufgrund eines legitimen politischen Engagements ihrer Mutter durch die Schule diskriminiert und ausgegrenzt. Hierbei wurde keinerlei Rücksicht auf das Kindeswohl genommen. Insbesondere die ältere Tochter hat sich in ihrer Klasse sehr schnell integriert und viele neue Freunde gefunden. Nun wurde sie ohne jedes Fehlverhalten in einer Art Sippenhaft aufgrund des legitimen kommunalpolitischen Engagements ihrer Mutter abgestraft und diskriminiert.

PRO NRW wird diese Art von Sippenhaft und diese unglaubliche Diskriminierung nicht hinnehmen. Noch handelt es sich bei der Bundesrepublik Deutschland um einen Rechtsstaat, in dem die Grundrechte gelten und in dem es auch ein Antidiskriminierungsgesetz gibt. Wir werden demzufolge Peggy Hufenbach in ihrem Rechtskampf unterstützen und gegen jede Art von Diskriminierung, Ausgrenzung und Sippenhaft rechtlich vorgehen. Alle Demokraten sind gefordert, gerade auch im Interesse des Kindeswohls, gegen diese Sippenhaft zu protestieren. Im sogenannten Kampf gegen Rechts sollen offensichtlich die Grundrechte abgewickelt werden. Dies werden wir uns nicht gefallen lassen!

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