Regional / Samstag, 12.April.2014

Volle Bürgeranhörung zu bundesweit bekanntem Skandal-Roma-Clan

Null Toleranz gegenüber Rechtsbrüchen einer stadtbekannten Großfamilie: Unter diesem Motto stand die gestrige Bürgeranhörung von PRO NRW in Leverkusen-Opladen. Nahezu täglich müssen wir erleben, dass sich in Leverkusen rechtsfreie Räume gebildet haben. Insbesondere in Wiesdorf aber auch in anderen Stadtteilen geht bei der einheimischen Bevölkerung die Angst um. Man traut sich kaum noch vor die Haustür. Man klagt über Pöbeleien und Belästigungen. Vielfacher Ausgangspunkt der Rechtsbrüche sind Angehörige einer stadtbekannten Leverkusener Großfamilie. Diese Großfamilie aus der Leverkusener Kaiserstraße wird seitens unzähliger Bürgerinnen und Bürger als Problemquelle benannt. Laute Musik und nächtelange Partys sind dabei noch die kleinsten Beschwerden. Mutwillige Sachbeschädigungen, Pöbeleien auf dem Heimweg, aber auch konkrete Androhungen und Anwendungen von Gewalt bestimmen den Alltag im multi-kulturellen Stadtteil.

Viele Bürger haben gestern in der Bürgeranhörung über ihre Erfahrungen mit den Angehörigen der Großfamilie berichtet. Die Bürgeranhörung musste gestern unter dem Schutz der Polizei stattfinden, da Clan-Angehörige verkündet haben sollen, die Veranstaltung zu verhindern. Glücklicherweise blieb jedoch alles friedlich. Sogar ein hochrangiger Roma-Vertreter aus Bayern nahm an der Bürgeranhörung teil und verurteilte mit drastischen Worten die kriminellen Aktivitäten aus dem Dunstkreis der Großfamilie in Leverkusen. Einige Bürger berichteten, dass sie mittlerweile Angst haben, angesichts der katastrophalen Zustände bei Dunkelheit ihre Wohnung zu verlassen. Weitere Bürger erklärten, dass sie aus Angst vor Folgen schwerer Repressalien seitens der Großfamilie gar auf Strafanzeigen verzichten. Ein Anwohner berichtete von tagtäglichen Spuckattacken von jugendlichen Clan-Mitgliedern. Ein Ladenbesitzer beschrieb die täglichen Diebstähle in seinem Ladenlokal und beschwerte sich über die Untätigkeit der Polizei und Ordnungsbehörden. Eine Anwohnerin beklagte die Ignoranz von OB Buchhorn gegenüber den kriminellen Machenschaften der Großfamilie.

PRO NRW-Spitzenkandidat, Rechtsanwalt Markus Beisicht, redete dagegen Klartext: Er forderte für Leverkusen und sämtliche Leverkusener Problemstadtviertel eine verstärkte polizeiliche Präsenz. Daneben müsse der kommunale Ordnungsdienst personell aufgestockt werden und insbesondere in Wiesdorf verstärkt Präsenz zeigen. Im Übrigen dürfe auch bei Straftaten, die durch eine Leverkusener Großfamilie verursacht werden, nicht weiter politisch korrekt weggeschaut werden. Auch Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit haben sich selbstverständlich an Recht und Gesetz zu halten. Von ihnen begangene Rechtsbrüche sind unverzüglich mit der gebotenen Härte zu ahnden. Während andere Städte in Nordrhein-Westfalen ihre kommunalen Ordnungshüter stärken, meint Oberbürgermeister Buchhorn (CDU), sich in Leverkusen weiter rechtsfreie Räume leisten zu müssen. Alle Bürger haben hierunter zu leiden. Anstatt Straftaten zu bagatellisieren oder gar zu entschuldigen, ist vielmehr gerade auch bei Straftaten, die durch Angehörige der Großfamilie begangen werden, rechtsstaatliche Zivilcourage gefragt. Wer hier mit einem feigen multi-kulturellen Lächeln einfach wegschaut, darf Leverkusen nicht länger regieren.

PRO NRW wird die Bürgeranhörungen zu dieser Thematik fortsetzen. Wir lassen uns von niemandem einschüchtern.

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