Landesweit / Dienstag, 21.April.2015

Viele Salafisten sind mittlerweile Terroristen in Syrien

Zahlreiche Teilnehmer, die 2012 bei den gewalttätigen Salafisten-Demonstrationen gegen PRO NRW in Bonn und Solingen dabei waren, sind in der Folgezeit zu Kampfhandlungen nach Syrien und in dem Irak gereist. Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat Erkenntnisse über 34 Personen, die offensichtlich in den Dschihad gezogen sind, heißt es in einem aktuellen Bericht des NRW-Justizministeriums. Bei vier von ihnen gibt es Anhaltspunkte dafür, dass sie bei terroristischen Kämpfen starben. Acht weitere sind zwischenzeitlich aber wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

PRO NRW hatte im damaligen Landtagswahlkampf die sogenannten Mohammed-Karikaturen gezeigt, wogegen die salafistischen Extremisten mit brachialer Gewalt vorgingen. So war es am 01. Mai 2012 zu schlimmen Gewaltaktionen von salafistischen Extremisten gegen Polizeibeamte und PRO NRW-Aktivisten in Solingen gekommen. In Bonn war es dann am 05. Mai 2012 zu einem Gewaltausbruch sondergleichen gekommen, bei dem unter anderem zwei Polizisten durch Messerstiche eines Salafisten schwer verletzt wurden.

Zum Bericht aus dem NRW-Justizministerium erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Beisicht_MTÜ_neu„Es bleibt das historische Verdienst von PRO NRW, unsere Gesellschaft im Jahre 2012 mit der latenten Gefahr durch den extremistischen Salafismus konfrontiert zu haben. Damals wurde nachgewiesen, dass die salafistischen Extremisten die Spielregeln einer weltoffenen pluralistischen Gesellschaft nicht einhalten wollen bzw. können. Nach den Ereignissen von Bonn und Solingen wird gerade in NRW immer noch das salafistische Problem verniedlicht und beschönigt.

So ist es ein Unding, dass Salafisten im Mönchengladbach eine Kampfsportschule betreiben können und dort Jugendliche indoktrinieren und zum heiligen Krieg gegen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung auffordern. Besonders besorgniserregend ist, dass mittlerweile acht Dschihadisten aus Syrien zurückgekehrt sind und auch in unseren Städten als tickende Zeitbomben umherlaufen. Es muss Aufgabe aller Demokraten sein, den salafistischen extremistischen Sumpf trockenzulegen.“

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