Landesweit / Montag, 7.Juni.2010

Ungebetene Gäste: Wie die Türkei mit Zuwanderern umgeht

 

Zuwanderer, vor allem solche aus islamischen Ländern, haben in der Bundesrepublik bekanntlich zahlreiche Möglichkeiten, ihre kulturelle Identität, auch in fremder Umgebung, zu bewahren. Sie können fremdsprachige Fernseh- und Rundfunkprogramme empfangen, Moscheevereine gründen, protzige orientalische Großmoscheen bauen sowie ihre eigenen Parallelstrukturen in unseren nordrhein-westfälischen Großstädten verfestigen.

Hunderttausende von Moslems besuchen deutsche Bildungseinrichtungen, islamische Dozenten an deutschen Hochschulen sind keine Seltenheit. Der nordrhein-westfälischen Multi-Kulti-Lobby geht dies noch nicht weit genug. Muslimische Migranten sollen nun in Nordrhein-Westfalen gar bevorzugt im öffentlichen Dienst eingestellt werden.

Pro NRW hingegen meint, dass die Multi-Kulti-Lobby sich vor Augen führen sollte, dass islamische Länder nicht-muslimischen Zuwanderern bei Weitem nicht solche Freiheiten gewähren, wie etwa die Bundesrepublik ihren muslimischen Migranten. In der Türkei ist es nicht türkischen Wissenschaftlern gar per Gesetz verboten, sich an türkischen Hochschulen zu habilitieren. Migranten ist in der Türkei nur die Ausübung bestimmter Berufe gestattet. Die Liste der verbotenen Berufe reicht vom Fotografen und Friseur bis zum Arzt und Anwalt. Der Erwerb von Grundeigentum durch Migranten unterliegt in der Türkei zahlreichen Einschränkungen. Das Erbrecht benachteiligt beim Tod des türkischen Mannes die ausländische Frau. Türkische Stellen können problemlos die Eintragung ausländischer Erben in das Grundbuch verweigern.

Nicht nur in der Türkei, sondern auch in den meisten anderen islamischen Ländern, verbieten Gesetze den Neubau von Kirchen. In Saudi-Arabien ist z. B. das öffentliche Zeigen christlicher Kreuze mit schweren Strafen belegt.

Christliche Geistliche dürfen in der Türkei nicht als Pfarrer in Erscheinung treten, sondern müssen sich als Angehörige des Generalkonsulats ausweisen. Umgekehrt entsendet die türkische Regierung hunderte türkischer Imame allein nach Nordrhein-Westfalen –mit ihrem regulären Reisepass.

Hierzu erklärt der pro-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Überall in Europa, mit Ausnahme der Bundesrepublik, wird die Gefahr der schleichenden Islamisierung langsam erkannt und man versucht die bürgerlichen Freiheitsrechte gegenüber dem immer aggressiver werdenden politischen Islam zu verteidigen.

In Nordrhein-Westfalen hingegen kämpfen de facto alle Landtagsparteien für Islamunterricht an unseren Schulen, Bleiberecht für alle Illegalen sowie die Verfestigung von islamischen Parallelgesellschaften.

Es wird hierbei verkannt, dass  Muslime im Regelfall nur solange tolerant sind, wie sie sich in einer Minderheitenposition befinden.

Wenn wir die Spielregeln in unserem Land nicht bestimmen, dann werden dies andere tun. Ich möchte nicht, dass dies die Muslime sind. Ihre Moscheen sind nur die Vorboten einer neuen Werteordnung, in der Freiheit und Respekt vor Frauen keinen Platz mehr haben. Ich möchte, dass wir auch zukünftig ohne Angst leben können. Denn es ist unser Nordrhein-Westfalen, es ist unsere Heimat!“