Aktuelles / Dienstag, 21.September.2010

SPD-Vorsitzender Gabriel sucht inhaltlichen Schulterschluss mit pro NRW

Im Zuge der Sarrazin-Debatte hat der in der Defensive sich befindliche SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel nun gar eine härtere Gangart gegen integrationsunwillige Migranten gefordert. Gegenüber „Spiegel online“ erklärte der SPD-Vorsitzende: „Wer auf Dauer alle Integrationsangebote ablehnt, der kann ebenso wenig in Deutschland bleiben, wie vom Ausland bezahlte Hassprediger.“

Zum plötzlichen Meinungsumschwung bei Gabriel erklärt der pro-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Der unbequeme Tabubrecher Thilo Sarrazin hat offenbar wirklich die Büchse der Pandora geöffnet. Nun muss sogar der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel lupenreine pro-NRW-Positionen nahezu wörtlich übernehmen. Mir wurden gleichlautende Zitate vom nordrhein-westfälischen Landesamt für Verfassungsschutz als latent ausländer- bzw. migrantenfeindlich oder gar als rassistisch ausgelegt. Die markigen Sprüche von Gabriel, der ansonsten in trauter Eintracht mit der Multi-Kulti-Lobby für Islamunterricht, Bleiberecht für Illegale, den Bau von Großmoscheen und die Etablierung von gefährlichen Parallelgesellschaften streitet, sollte man nicht besonders ernst nehmen. Wieder einmal sollen in der Not die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes getäuscht und letztendlich für dumm verkauft werden. Die SPD hatte in den letzten 40 Jahren sicherlich Gelegenheit genug Zeit die Vorschläge ihres Vorsitzenden in die Tat umzusetzen. Die SPD hatte jedoch genauso wie alle anderen verbrauchten Altparteien auch in der Vergangenheit kritische Fragen zum Scheitern der Integrationspolitik in der Bundesrepublik politisch korrekt einfach ausgeklammert. In der Not wird dann einfach ausgerechnet bei der verfemten Bürgerbewegung pro NRW abgekupfert. Jedoch wird das billige sozialdemokratische Plagiat beim Wähler keine Chance gegen das Original haben.

Immerhin können wir uns zukünftig in der Auseinandersetzung mit dem nordrhein-westfälischen Innenministerium auch auf den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel berufen.“