Regional / Montag, 10.Mai.2010

Solingen / Duisburg / Gelsenkirchen / Leverkusen / Remscheid / Rhein-Erft / Neuss: "Irgendwas stimmt nicht!"

Das Heulen und Wehklagen der etablierten Parteien und „politisch korrekten“ Medien in den Regionen, in denen pro NRW herausragende Wahlergebnisse erzielt hat, hat bereits begonnen. In Duisburg, Gelsenkirchen, Leverkusen und anderswo wird eifrig darüber disktutiert, wie nur um Himmels Willen erneut rund 4 % der Bürger für die „bösen Rechten“ stimmen konnten!

Besonders zerknirscht über das gute Abschneiden von pro NRW gibt sich das „Solinger Tageblatt“, das im Vorfeld der Wahl eine regelrechte Treibjagd auf den örtlichen Pro-NRW-Kandidaten Tobias Nass veranstaltet und ihn als Neonazi verunglimpft hatte. Trotzdem erhielt nun der beliebte Malermeister über 3 % der Stimmen in Solingen, und pro NRW erreichte in manchen Stadtteilen sogar 4 % und mehr. „Irgendwas stimmt nicht“ lautet die besorgte Überschrift des heutigen ST-Kommentars dazu.  „Ja“ möchte man antworten, „in der Tat: mit der Solinger Medienlandschaft, die rechte Demokraten zu Extremisten und Neonazis abstempeln will!“

Ähnliche Kopfschmerzen dürften die Pro-NRW-Ergebnisse den linkslinken Gutmenschen wohl auch in den Wahlkreisen Duisburg IV (4,6 %), Gelsenkirchen II (4,1 %), Gelsenkirchen I (4,0 %), Duisburg II (3,9 %), Duisburg III (3,8 %), Leverkusen (3,8 %), Remscheid (3,6 %), Rhein-Erft-Kreis I (3,5 %), oder Rhein-Kreis Neuss II (3,1 %) bereiten. Insbesondere die 3er Ergebnisse in Flächenlandkreisen wie Rhein-Erft und Neuss lassen dabei aufhorchen: Zeigen sie doch, dass das Pro-Konzept bei ausreichender Verankerung nicht nur in Großstädten, sondern auch in der Fläche funktionieren kann.