Solingen: Ehemalige PRO NRW Aktivistin Nicole Schramm macht bei SPD Karriere!
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Freitag, 12.Mai.2017

Solingen: Ehemalige PRO NRW Aktivistin Nicole Schramm macht bei SPD Karriere!

Die SPD ist in der Bezirksvertretung Mitte in Solingen gestern Nachmittag bei der BV-Sitzung im Rathaus erstmals unter der Führung von Nicole Schramm aufgetreten. Die SPD Mitglieder in der Bezirksvertretung Mitte hatten vor einigen Wochen Nicole Schramm zur Fraktionssprecherin gewählt. Nicole Schramm war bis zum Jahr 2014 PRO NRW Funktionärin und zog im Jahr 2014 auch für PRO NRW in die Bezirksvertretung Mitte ein. Sie galt als engagierte Islam- und Überfremdungskritikerin. Dann stimmte urplötzlich nicht mehr die Chemie zwischen Schramm und den örtlichen PRO NRW Funktionären, so dass Schramm aus privaten Gründen die Partei verließ. Ihr Mandat in der Bezirksvertretung Mitte behielt sie jedoch. Sie schloss sich dann der SPD an und wurde nun von der SPD als Fraktionssprecherin gewählt.

Zum politischen Aufstieg von Nicole Schramm in der Solinger SPD erklärt der PRO NRW Generalsekretär David Biell:

„Wenn es um eigene Pfründe geht, vergisst die ansonsten besonders gutmenschliche Solinger SPD sogar den politisch korrekten Kampf gegen Rechts. Da werden ehemalige PRO NRW Aktivisten problemlos in die eigene Bezirksvertretungsfraktion integriert und können dort auch regelrecht Karriere machen. Wir treten sicher nicht wegen unserer verdienten Aktivisten Nicole Schramm nach. Sie hat sich bleibende Verdienste beim Aufbau des PRO NRW Kreisverbandes in Solingen erworben. Wir wünschen ihr als gute Demokraten viel Erfolg bei ihrem weiteren Weg in der SPD. Interessant ist auch, dass die SPD gegenüber ehemaligen PRO NRW Mitgliedern offensichtlich im Gegensatz zur AfD keine Berührungsängste hat. So hat die NRW AfD ein Ratsmitglied zunächst mit Sanktionen überzogen, weil dieses Ratsmitglied eine Ratsgruppe mit dem langjährigen stellvertretenden PRO NRW Parteivorsitzenden Wolfgang Palm gebildet hat. Wolfgang Palm, der bekanntlich eine neue politische Heimat jenseits der NRW-Grundgesetzpartei PRO NRW sucht, könnte es vielleicht auch mal bei der SPD versuchen und Nicole Schramm nachfolgen. Der Kampf gegen Rechts dient seitens der Altparteien ausschließlich der Stigmatisierung unbequemer und non-konformer  politischer Mitbewerber. Zu dem wäre interessant zu erfahren, ob Frau Schramm als frühere Aktivistin von PRO NRW immer noch unter Beobachtung durch den NRW-Verfassungsschutz steht.“

 

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