Aktuelles / Donnerstag, 16.April.2015

Sicherheit soll sich wieder lohnen

Aufgrund der massiven finanziellen Schwierigkeiten der nordrhein-westfälischen Kommunen greifen immer mehr Stadtverwaltungen zu drastischen Mitteln hinsichtlich der Finanzaquise. Neben Blitzermarathons zählt die Erhöhung der Grundsteuer B zu den beliebtesten Mitteln, der steuerzahlenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Während die Kriminalität besonders im Rheinland und Ruhrgebiet massiv floriert, werden die ehrlichen Steuerzahler geschröpft und ausgepresst. Aus diesem Grund legt die Bürgerbewegung PRO NRW ein wegweisendes Konzept als neuen Steuerungsmechanismus vor.

Hauseigentümer sollen sich in Zukunft fest dazu verpflichten können, umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen für ihre Immobilien und deren Mieter zur Verfügung zu stellen. Videoüberwachung, verstärkte Türen und Fenster sowie eigene Sicherheitsleute in Brennpunktvierteln sollten dazu genutzt werden, das objektive und subjektive Sicherheitsempfinden der Anwohner zu stärken. Im Gegenzug sollte es von städtischer Seite massive Vergünstigungen in Hinsicht auf die Grundsteuer geben. Somit ergäbe sich zusätzlich die Möglichkeit, auch die Mieter nachhaltig zu entlasten.

In den städtischen Gremien in denen PRO NRW parlamentarisch verankert ist, wird in Kürze eine Antragsoffensive zu diesem Thema gestartet werden. Sicherheit soll sich wieder lohnen, die städtische Abzocke muss endlich ein Ende haben. In Zeiten des finanziellen Kollaps diverser Kommunen müssen neue, innovative Konzepte erprobt werden.