Landesweit / Mittwoch, 12.Mai.2010

Projekt 2015: Volle Konzentration der Kräfte auf Nordrhein-Westfalen

Der Vorstand der Bürgerbewegung pro NRW beschließt auf einer wegweisenden Sitzung gestern Abend in Leverkusen einstimmig das „Projekt 2015“: Die kommunale Verankerung seit der Kommunalwahl 2009 und der Anfangserfolg beim landesweiten Urnengang am Sonntag dienen als Ausgangspunkt für eine klare Strategie hin zum NRW-Landtagseinzug im Jahr 2015.

Der Pro-NRW-Vorstand beschloss nach einer ausführlichen Analyse und Diskussion des Wahlergebnisses vom Sonntag einstimmig, in den nächsten Jahren alle Kräfte für das „Projekt 2015“ in Nordrhein-Westfalen zu konzentrieren. Für diese mittelfristige Strategie werden nun kurzfristig in vielen Regionen Nordrhein-Westfalens weitere Pro-NRW-Verbände gegründet und bestehende Strukturen ausgebaut. Auch dank der nun erreichten staatlichen Parteienfinanzierung wird dieser organisatorische Aufbau in den nächsten Jahren von zahlreichen kommunalen und überregionalen Kampagnen begleitet werden.

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Pro NRW und Pro Köln werden in den nächsten Jahren konsequent ihre Basisarbeit fortsetzen, sich nicht verzetteln und ab sofort den Grundstein für eine noch erfolgreichere Kommunalwahlteilnahme 2014 legen“, so der Vorsitzende der Pro-Bewegung Markus Beisicht. „Denn diese nächste Kommunalwahl wird ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des Projekts 2015 sein: Wir wollen dabei die Zahl unserer bisher 50 kommunalen Mandate vervielfachen. Ein Jahr darauf kann 2015 dann mit landesweit kampagnenfähigen Strukturen und mehreren hundert kommunalen Mandatsträgern erneut der Sturm auf den Düsseldorfer Landtag unter ganz anderen Voraussetzungen gewagt werden!“

Der Vorstand der Bürgerbewegung pro NRW beschloss ebenfalls einstimmig, dass im Rahmen dieser langfristigen Strategie Pro NRW natürlich als eigenständige Regionalpartei gestärkt weiter arbeiten und ihr Profil als die soziale Heimat- und Grundgesetzpartei in Nordrhein-Westfalen schärfen werde. Zugleich wird an einer weiteren Vernetzung aller rechtsdemokratischen Kräfte in Deutschland mitgearbeitet werden.

Aufgrund überdurchschnittlicher Wahlergebnisse in Kreisen und Städten, wo Pro NRW bisher noch gar nicht in den Kommunalparlamenten vertreten war, stünde laut Beisicht bereits in folgenden Städten und Kreisen eine erstmalige Pro-NRW-Kommunalwahlkandidatur im Jahr 2014 fest:

Duisburg, Oberhausen, Essen, Herne, Bottrop, Wuppertal, Remscheid, Solingen, Hagen, Kreis Lippe, Märkischer Kreis, Kreis Recklinghausen

Aus wichtigen strategischen Gründen werden zudem in folgenden kreisfreien Städten und Kreisen erstmalige Kommunalwahlkandidaturen im Jahr 2014 angepeilt:

Aachen, Düsseldorf, Krefeld, Bielefeld, Münster, Dortmund, Hamm, Siegen-Wittgenstein, Kreis Wesel, Kreis Viersen, Kreis Mettmann, Ennepe-Ruhr-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Düren, Kreis Euskirchen, Minden-Lübbecke

Von der Mitgliederentwicklung und dem Aufbau von Parteistrukturen vor Ort werden dann noch zusätzliche Erstantritte zur Kommunalwahl 2014 abhängen. Daneben soll in den bereits jetzt mit Vertretern der Pro-Bewegung besetzten Kommunalparlamenten in vier Jahren natürlich überall eine deutliche Steigerung erreicht werden. Insbesondere in den Flächenkreisen wie Rhein-Erft, Neuss, etc. müsste es möglich sein, ähnlich wie in den benachbarten Großstädten Fraktionsstärke zu erkämpfen.

„Wir haben uns also bereits jetzt wieder viel vorgenommen. Wer rastet, der rostet! Pro NRW und Pro Köln werden deshalb nicht rasten und nach dem Wahlkampf zügig wieder mit der inhaltlichen Arbeit in- und außerhalb der Kommunalparlamente beginnen und so den Grundstein für das ‚Projekt 2015’ legen“, so Beisicht abschließend.

Ausführlich über das Projekt 2015, die Bewertung des Wahlergebnisses und die zukünftige politische Arbeit von pro NRW informiert das folgende zweiteilige Interview mit dem pro-NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht: