Landesweit / Dienstag, 21.April.2015

PRO NRW zu Gast in Barcelona

v.l. Enric Ravello Baber und Ester Gallego (SOM), Filip Dewinter, Hilde de Lobel (Vlaams Belang), Kevin Hauer (PRO NRW)

v.l. Enric Ravello Baber und Ester Gallego (SOM), Filip Dewinter, Hilde de Lobel (Vlaams Belang), Kevin Hauer (PRO NRW)

Der stellvertretende Parteivorsitzende und Gelsenkirchener Fraktionsvorsitzende Kevin Hauer nahm am vergangenen Samstag, 18. April, an einem Kongreß in Katalonien teil. Thema des Treffens war die europäische Vernetzung ähnlicher politischer Bewegungen und Parteien. Ferner stand die zunehmende Islamisierung im Fokus des Kongreßes. Unter anderem Filip Dewinter (Vlaams Belang) und Kevin Hauer sprachen über die Islamisierungen in ihren Ländern.

In einem Fünfsterne-Hotel im Herzen von Barcelona referierte Hauer als deutscher Vertreter auch über die europaweite Bedrohung des Sozialstaates durch Überfremdung. Er stellte eine nötige europaweite Zusammenarbeit gegen diese von zahlreichen Bürgern empfundene Bedrohung in den Mittelpunkt seiner Argumentation.

Weitere Redner waren unter anderem Enric Ravello Baber und Ester Gallego von der jüngst neugegründeten Regionalpartei SOM. Sie gaben in ihren Reden einen Überblick über die politische Lage in Katalonien sowie über die dortigen Islamisierungs- erscheinungen. Mit SOM gibt es für Katalonien nun eine nationalpatriotische Partei. Die derzeitigen Parteien in Katalonien sind politisch links, sie setzen sich zwar für Katalonien, aber nicht gegen die Islamisierung und Asylproblematik ein. Wer in Katalonien bislang „rechtskonservativ“ wählen wollte, mußte eine „spanische Partei“ wählen. Gerade in Katalonien gibt es einen sehr starken Unabhängigkeitsgedanken, so daß eine „spanische Partei“ in der Regel von Katalanen abgelehnt wird. Damit ist SOM die katalanische rechtskonservative „Speerspitze“ und eine neue Alternative, um gegen die Islamisierung vor Ort Position beziehen zu können.

Filip Dewinter (Vlaams Belang)

Filip Dewinter (Vlaams Belang)

Zuvor gab es noch einen gemeinsamen Stadtrundgang durch Barcelona. Dabei konnten die einzelnen Politiker untereinander auch persönliche Kontakte weiter intensivieren. So gab es beispielsweise interessante Gespräche zwischen Filip Dewinter und Kevin Hauer, zwei Vertreter ähnlich gelagerter Parteien, die sich seit Jahren regelmäßig gegenseitig besuchen. Somit konnten die guten Kontakte zwischen Vlaams Belang und PRO NRW erneut in einem schon fast familiär zu nennenden Umgang gefestigt werden. Auch in Zukunft werden weitere internationale Veranstaltungen zusammen besucht werden.

PRO NRW wird weiterhin die Kontakte ins europäische Ausland pflegen, da mittlerweile ganz Europa die gleichen Probleme hat: eine tatsächliche Islamisierung mit all ihren negativen Folgen und die Flüchtlingszuwanderung in unsere Sozialsysteme.

„Wir haben sehr konstruktive und aufschlußreiche Gespräche mit den flämischen und katalonischen Freunden führen können. Auch in Zukunft werden

Kevin Hauer

Kevin Hauer

wir weitere Kongresse und Veranstaltungen besuchen, um mit unseren internationalen Freunden auf die islamistische Bedrohung aufmerksam zu machen“, so Kevin Hauer resümierend und ergänzt: „Es zeigt sich aber auch, wie wichtig Regionalparteien sind. Gerade diese Parteien befinden sich mit dem Ohr am Volk und können sich besser für ihr Umfeld einsetzen als Massenparteien. Daher heißt es auch von uns Nein zum Zentralstaat Europa, aber Ja für ein Europa der Vaterländer“.

Tags: , , , , ,