Landesweit / Mittwoch, 29.Januar.2014

PRO NRW verurteilt heuchlerische Hetze gegen Putin

Ausgerechnet die EU-Politiker der Altparteien überbieten sich dieser Tage anlässlich des Besuchs von Wladimir Putin in Brüssel in Betroffenheits- und Empörungsritualen. Kritisiert werden die angeblich so undemokratischen Zustände in Rußland, die angebliche Unterdrückung der russischen Opposition und die angebliche Einmischung in die Politik anderer Länder.

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Markus Wiener

„All das, was die etablierten Parteien in Deutschland und der EU selbst im Überfluss praktizieren, werfen sie nun heuchlerisch dem russischen Präsidenten Putin vor“, kritisiert dagegen PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener. „Wenn man als deutscher Politiker heutzutage etwas gegen politisch instrumentalisierte Staatsanwaltschaften zur Oppositionellenverfolgung, gegen manipulierende Medien oder sonstige Beeinträchtigungen des fairen demokratischen Wettbewerbs unternehmen möchte, dann sollte damit am besten hierzulande angefangen werden. Gründe und Beispiele dafür gibt es in Deutschland leider genug. Auch bei der Einmischung in die Politik anderer Länder ist man bei den deutschen Politikblockwarten nicht zimperlich, wenn – wie z.B. in Ungarn – die dortigen Regierungen nicht den Vorgaben der Political Correctness entsprechen. Wer aber nun mit derart schmutzigen Fingern wie unsere etablierten Politiker auf den russischen Präsidenten zeigt, der entlarvt sich nur selbst“, so der Politikwissenschaftler Wiener weiter.

„Wir jedenfalls würden uns bei einer erfolgreichen PRO-NRW-Europawahlteilnahme auch für eine neue Rußlandpolitik der EU einsetzen. Denn insbesondere Deutschland und Rußland verbindet viel mehr, als es trennt. Angefangen von den wirtschaftlichen Verflechtungen bis hin zur gemeinsamen Herausforderung einer aggressiven, teils sogar terroristischen Islamisierungsbewegung. Gerade auch deshalb können die Bürger im Westen froh sein, einen so standhaften Schutzpatron konservativer und christlich-abendländischer Werte im Kreml zu wissen.“

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