PRO NRW kritisiert offensichtlich geschönte Arbeitslosenzahlen
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Mittwoch, 2.März.2016

PRO NRW kritisiert offensichtlich geschönte Arbeitslosenzahlen

newsPRO NRW wirft der rot-schwarzen Bundesregierung vor, sich die Arbeitslosenzahlen mit unlauteren Tricks schönzurechnen. So erscheinen laut PRO NRW Arbeitslose, die älter als 58 sind, die krank sind, einen Ein-Euro-Job haben oder an Weiterbildungen teilnehmen, nicht mehr in der offiziellen Arbeitslosenstatistik. Auch wenn sogenannte private Arbeitsvermittler für Arbeitslose tätig werden, zählt der von diesen Arbeitsvermittlern betreute Arbeitslose statistisch nicht mehr als arbeitslos, obwohl er in Wirklichkeit noch keine Arbeit hat. Nun behauptet die Merkel-Regierung, dass die Arbeitslosenzahl in der Bundesrepublik Deutschland im Februar bei rund 2,9 Millionen lag. Die Realität sieht leider anders aus. Es dürften etwa mindestens 3,8 Millionen Menschen in der Bundesrepublik arbeitslos sein. Hinzuzurechnen wären noch weitere 300.000 nicht erwerbstätige Personen, die zwar keinen beruflichen Tätigkeiten nachgingen, die sich jedoch bislang – aus welchen Gründen auch immer -nicht arbeitslos gemeldet hätten. Die wahre Arbeitslosenzahl in der Bundesrepublik wird demzufolge mit statistischen Tricks regelrecht verschleiert und schöngerechnet. Bei den veröffentlichten Zahlen dürfte es sich um Propaganda-Zahlen handeln, die mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen.

PRO NRW fordert daher: eine Anpassung der veröffentlichten Arbeitslosenstatistiken an die gesellschaftliche Realität. Mit der Merkel-Regierung wird dies sicher nicht zu machen sein!

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