PRO NRW-Generalsekretär David Biell zur anstehenden Bundestagswahl
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Dienstag, 19.September.2017

PRO NRW-Generalsekretär David Biell zur anstehenden Bundestagswahl

Wir erleben derzeit einen völlig sonderbaren teilweise sinnfreien
Bundestagswahlkampf. Ich bin schon erstaunt darüber, dass viele Aktivisten gerade
auch aus unserem Spektrum, insbesondere in den sozialen Netzwerken, sich zu
Zehntausenden in eine Schicksalswahl hineinsteigern und halluzinieren, sie könnten
bei dieser Wahl mit ihrer Stimmabgabe auch nur ein Jota am Generalkurs in die
Katastrophe ändern. Wenn sich die Wahlumfragen bestätigen, wird sich im Lande
nach der Wahl überhaupt nichts verändern.
Die bisherige Kanzlerin wird – in welcher Konstellation auch immer – wieder gewählt
werden. Der Asyltsunami wird neue Fahrt aufnehmen. Dass die Altparteien
vereinende Projekt Deutschland abzuschaffen wird mit unverminderter Kraft
fortgesetzt werden.
Eine ehemalige Goldman-Sachs-Mitarbeiterin und ein hochbetagter langjähriger
CDU-Funktionär aus Brandenburg werden mit ihrer Truppe in den Bundestag
einziehen. Ob sich hierdurch etwas zum Positiven verändert, außer dass eine Menge
Karrieristen ihre soziale Frage auf Kosten der Steuerzahler lösen können, steht in
den Sternen. Ich warne also vor übertriebenen Erwartungen bei dieser
Bundestagswahl. Der Kater wird schon sehr schnell nach der Wahl erfolgen.
Es ist für mich auch als bewährter deutscher Patriot teilweise geradezu unerträglich,
insbesondere in den sozialen Netzwerken, die dort verbreiteten, teilweise
grenzdebilen Wahlaufrufe ertragen zu müssen. Ich habe insbesondere Probleme
damit, eine Partei zu unterstützen, die ausdrücklich ein Zuwanderungsgesetz fordert.
So wie dies gestern die ehemalige Goldman-Sachs-Mitarbeiterin Weidel in der
Sendung „hart aber fair“ bei Herrn Plasberg kundgetan hat. Ich meine, die einzige
Zuwanderung, die wir derzeit brauchen ist eine absolute Minus-Zuwanderung.
Ich weiß, dass mein kritischer Meinungsbeitrag derzeit wenig Gehör finden wird.
Wieder einmal werden Hoffnungen geweckt, die später schwer enttäuscht werden.
Bei der gegenwärtigen Stimmungslage gerade auch bei uns im islamkritischen und
patriotischen Parteienspektrum komme ich mir ein wenig wie im falschen Film vor.
Man sollte keiner Gruppierung zujubeln, die mir als islamkritischen Patrioten den
Zugang zu ihren Versammlungen aufgrund von fragwürdigen
Unvereinbarkeitsbeschlüssen verweigert. Wir werden auch diesen Sturm überstehen
und wenn in wenigen Wochen das große Erwachen erfolgt unseren Beitrag dazu
leisten, dass Deutschland nicht abgeschafft werden wird.

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