PRO NRW fordert endgültigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Dienstag, 18.September.2018

PRO NRW fordert endgültigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei!

Der türkische Autokrat Erdogan versucht derzeit die heimischen Wirtschaftsprobleme unter dem Tisch zu kehren. Während er sich selbst – angeblich geschenkt – einen 500 Millionen Dollar Flieger zulegt, muss die türkische Notenbank bereits 20 Prozent
aller Goldreserven liquidieren.
Viele türkische Privatbanken haben sich mittlerweile auch von ihren Edelmetallreserven trennen müssen, um vor dem Hintergrund des fortschreitenden
Lira-Verfalls Liquidität für schwierige Zeiten zu sammeln. Die Türkei dürfte sich
insofern am Rande einer Insolvenz befinden und sich im Übrigen langfristig weiter in
Richtung eines stark repressiv geführten Staates bewegen.

Nach den unzähligen Menschenrechtsverletzungen und den bekannten
Einschränkungen der Meinungsfreiheit ein weiterer Grund gegen die Aufnahme der
Türkei in die EU. Trotz der repressiven Politik von Erdogan fördert die Europäische
Union nach wie vor die Türkei dreist mit „Heranführungshilfen“ in Höhe von 4,45
Milliarden Euro pro Jahr.
Der europäische Steuerzahler, insbesondere der Deutsche, darf es mal wieder
richten! Insgesamt wurden so bisher 167,3 Milliarden Euro im Rahmen „Hilfe für
potentielle Kandidatenländer“ an die Türkei ausgezahlt.

PRO NRW fordert daher zum wiederholten Male den Abbruch der EU-
Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Es ist schlicht ein Unding, dass 167,3
Milliarden Euro einfach aus dem Fenster geworfen werden und ein Rentner bei uns,
der jahrzehntelang gearbeitet hat, muss jeden Groschen dreimal umdrehen.

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