Aktuelles / Mittwoch, 20.Januar.2016

PRO NRW begrüßt Polizeirazzien in Asylunterkünften in Ahlen

Die nordrhein-westfälische Polizei hat gestern mit einem regelrechten Großaufgebot zwei Asylantenunterkünfte in Ahlen durchsuchen lassen. Im Visier der Ermittler standen vor allem nordafrikanische Asylbewerber. Mit mehreren Einsatzhundertschaften überprüften die Beamten die Identität der Asylbewerber. In den vergangenen Wochen waren ca. 230 Nordafrikaner, zumeist aus Algerien, Marokko und Tunesien, in den beiden Asylantenheimen untergebracht worden.

Die Unterbringung der Nordafrikaner hat bereits für zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt. Innerhalb von nur einer Woche hat es über 30 Straftaten gegeben, darunter Drogenhandel, Körperverletzung, Widerstand, Diebstahl und illegaler Aufenthalt. Von den erwarteten 230 Nordafrikanern traf die Polizei jedoch am Dienstag lediglich 150 Männer an. Eine Überprüfung der Männer ergab, daß davon mindestens 75 zwei oder mehr Identitäten hatten. Es wird vermutet, daß einige von ihnen mit Hilfe der unterschiedlichen Identitäten mehrfach das monatliche „Taschengeld“ und andere Leistungen bezogen haben. Wo sich die restlichen, in den Asylantenunterkünften eigentlich einquartierten Nordafrikaner aufhalten, konnte bislang leider noch nicht ermittelt werden.

Zu den Polizeirazzien in Ahlen erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende Markus Beisicht:

„Es ist ungeheuerlich, daß Asylbewerber offenbar problemlos mehrere Identitäten annehmen können. Die Ergebnisse der Ahlener Razzia belegen offenkundig, daß unsere Behörden in Sachen Asyl voll und ganz den Überblick verloren haben. Geordnete Verfahren sind mittlerweile unmöglich geworden – dank der von Angela Merkel ausgesprochenen Einladungen.

Mittlerweile kann jeder ins Land kommen – ohne Papiere und mit unzähligen Identitäten. Was das für unsere innere Sicherheit bedeutet, kann sich jeder ausmalen. Offenbar haben sich unter die „Schutzsuchenden“ jede Menge Kriminelle gemischt. Aber unsere politische Klasse behauptet ganz hoch offiziell, daß es unter den „Schutzsuchenden“ so gut wie gar keine Kriminellen gebe. Wer etwas anderes behaupte, sei ein „Rassist“ und „schüre menschenverachtende Ressentiments“.

Unsere Behörden haben viel zu lange mit den illegalen Einwanderern aus Nordafrika gekuschelt. Diese mißbrauchen das Grundrecht auf Asyl und gehören in einem rechtsstaatlich korrekten Verfahren schnellstmöglich abgeschoben. Es ist selbstverständlich auch möglich, sie wieder in ihre nordafrikanischen Heimatländer zu verfrachten. So haben französische oder spanische Behörden überhaupt keine Probleme damit, illegale Einwanderer aus Nordafrika wieder in ihre Heimatländer abzuschieben. Nur in Deutschland soll das angeblich nicht möglich sein.“