Aktuelles, Regional / Donnerstag, 13.Oktober.2016

Politposse in Köln

Der Kampf gegen Rechts wird immer bizarrer. Seit einigen Tagen inszenieren die Kölner Lokalmedien einen Politskandal um das Wahlverfahren zur relativ unbedeutenden Kölner Seniorenwahl. Skandalös sei es, daß 10 von 103 Kandidaten von einer rechten Wählervereinigung unterstützt werden. Auch der linke Meinungsforscher Manfred Güllner (SPD) fährt schwere Geschütze auf. Er meint, daß der ungewöhnlich hohe Anteil rechtsgerichteter Kandidaten für sich genommen bereits eine Verzerrung der Realität sei und fordert, nach dem Vorbild von China und Nordkorea, die Wahl ungültig zu machen und zu wiederholen. Die Medien und die Altparteien demaskieren sich in dieser lokalen Politposse wieder als schlicht demokratiefeindlich.

markus-neuZur Kölner Politposse erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Wenn man in den letzten Tagen in die Kölner Lokalpresse blickte, mußte man eigentlich schmunzeln. Da hat doch eine rechte Wählervereinigung, die jahrelang mit PRO NRW zusammengearbeitet hat, 10 Kandidaten für eine relativ unbedeutende Seniorenwahl aufgestellt und schon hagelt es Proteste. Man könnte fast meinen, da Pro Köln nur 10 Kandidaten aufgestellt hat, aber über 50 Vertreter gewählt werden, steht eine Machtergreifung mit maximal 20 % der Mandate in einem letztendlich bedeutungslosen Gremium kurz bevor. Dies wirft ein wirklich bizarres Schlaglicht auf unsere bundesdeutsche Demokratie. Da muß der Steuerzahler in Köln über 350.000 Euro für eine Briefwahl ausgeben, um dann aus 100 Seniorenkandidaten 45 gewählte Mandatsträger zu finden, die letztendlich ein Mini-Budget verwalten müssen, welches weit unter den Kosten der Wahl liegt. Und dann flippen noch die Claqueure der Political Correctness aus und befürchten einen Rechtsruck. Bizarrer geht es kaum noch!“

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