Aktuelles / Mittwoch, 2.Februar.2011

Patrik Brinkmann: „Wir lieben unsere Heimat so wie die Israelis ihre Heimat lieben.“

Der Internationale Sekretär der Pro-Bewegung, Patrik Brinkmann, ist heute, am dritten Tag seiner Israelreise, zu weiteren politischen Gesprächen in der Knesset eingeladen worden und machte sich ein Bild vom Siedlungsbau der Israelis vor Ort. Auch in den ersten zwei Tagen habe Brinkmann bereits wichtige Gespräche führen können.

Patrik Brinkmann

Am ersten Tag der Israelreise fand ein Treffen der europäischen Delegation mit Vertretern des Likuds und der Kadima-Partei statt. Aufseiten der europäischen Delegation waren Vertreter der FPÖ (Andreas Mölzer, David Lazar u.a.), der Schwedendemokraten (Kent Ekeroth) sowie René Stadtkewitz für DIE FREIHEIT. Als Internationaler Sekretär der Pro-Bewegung vertrat Patrik Brinkmann neben seiner eigenen Bürgerbewegung auch Filip Dewinter (Vlaams Belang) und das Städtebündnis gegen Islamisierung.

Themen der politischen Gespräche waren die Lage in der Region, der geplante EU-Beitritt der Türkei, das Problem der Islamisierung Europas sowie der weitere Ausbau der Beziehungen zwischen Israel und Europa. Brinkmann zeigte sich beeindruckt über die guten Kontakte, die die FPÖ hier aufgebaut habe: „Es zeigt sich einmal mehr, dass die Medien in Deutschland die Dinge verzerrt darstellen: Es sind vor allem Heinz-Christian Strache und Filip Dewinter, die hier bereits ein dichtes Netzwerk politisch konstruktiver Kontakte hergestellt haben. Die Etablierung des Städtebündnisses ‚Städte gegen Islamisierung‘ wird das erste praktische Ergebnis dieser Gespräche sein. Es ist eine gute Vorstellung, dass dann in Berlin, in Antwerpen und Tel Aviv und anderen Orten im gleichen Geist politische Arbeit gemacht wird.“

Am zweiten Tag setzte Brinkmann die Reise allein fort und besuchte eine politische Veranstaltung des Likud-Blocks. Begleitet wurde er durch den israelischen Vizeminister, den Drusen Ayoob Kara. Das politische Wollen der FPÖ, des Vlaams Belang und der Pro Bewegung, so Brinkmann, sei auf der Veranstaltung mit großem Applaus gewürdigt worden: „Unsere Parteien haben erkannt, dass der Islam eine Gefahr für Israel, Europa, Russland, die USA, ja für die gesamte freie Welt darstellt. Die Zeiten, wo man Europa und Israel hier auseinanderdividieren konnte, sind vorbei. Und ich bin fest davon überzeugt, dass überdies die Beziehungen zu vernünftigen politischen Kräften in den USA so bald aufgebaut werden können. Auch hier sind erste Gesprächsfäden bereits geknüpft.“

In Israel, so Brinkmann, habe man erkannt, welche islamisierungskritischen Strömungen es in Europa gebe und welche Bedeutung sie haben. Ihm sei es darum gegangen, diese unterschiedlichen Auffassungen noch einmal zu dokumentieren: „Auf der einen Seite haben wir Parteien wie die FPÖ, den Vlaams Belang, die Schwedendemokraten, die Pro-Bewegung und andere: Uns geht es in erster Linie, und das haben unsere israelischen Gesprächspartner verstanden, um die Bewahrung der eigenen Identität und die Verteidigung der Freiheitsrechte. Dann gibt es Wilders PVV und seinen Ableger in Deutschland. Ich persönlich habe Bedenken, ob bei diesen Kräften wirklich liberale Traditionen bestimmend sind oder ob das Ganze nicht in kulturelle Ressentiments abrutscht. Ich bin aber guter Dinge, dass in dieser Frage eine vernünftige Entwicklung eintritt. Ich setze auf allen Ebenen auf die Entwicklungsfähigkeit von Menschen – egal welcher Partei sie den Rücken gekehrt haben. Für die Pro-Bewegung kann ich nur sagen: Wir lieben unsere Heimat sowie die Israelis ihre Heimat lieben. Beide werden wir unsere Heimat deshalb verteidigen.“

(Weitere Berichte und Bilder folgen).