Aktuelles / Freitag, 16.März.2012

Münster: PRO NRW beteiligt sich an „1000-Kreuze-für-das-Leben-Marsch“

Die Bürgerbewegung PRO NRW beteiligte sich am vergangenen Wochenende an dem „1000-Kreuze-für-das-Leben-Marsch“ in Münster. Unter den Teilnehmern befand sich mit Thomas Borgartz auch der stellvertretende Vorsitzende des PRO-NRW-Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe. Nachfolgend veröffentlichen wir seinen Bericht, in dem er seine persönlichen Eindrücke der Veranstaltung schildert:

„Singend und betend beteiligte ich mich am Betgang der 1000 Kreuze durch das beschauliche und als „Beamtenstadt“ bekannte Münster. Aufgrund der Gegendemonstration, zu der von diversen linken Gruppierungen aufgerufen worden war, mussten auch in diesem Jahr wieder reichlich Polizeikräfte vor Ort sein, um die Durchsetzung der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit sicherzustellen.

Kurz vor 14.00 Uhr versammelten sich die Teilnehmer des ‚1000-Kreuze-für-das-Leben-Marsches’ auf dem Aigidiikirchplatz und wurden vom Organisator mit ruhigen Worten auf den Gebetszug und auch auf die ‚vielen verwirrten Seelen’, welche sich schreiend und tobend gegen den Zug wenden würden, eingestimmt.

Der Gebetszug setzte sich dann pünktlich um 14.00 Uhr vom Kirchplatz über den Ägidiimarkt  in Bewegung und wurde beim Betreten der Straße von einer ‚verwirrten Seele’ gestört, der nach Durchbrechen der Polizeisicherung auf einen Teilnehmer einschlug, der das Bildnis des Seligen Clemens August Kardinal von Galen trug. Der Täter beschädigte unter lautem Rufen von ‚Galen – Antisemit!’ das Plakat, konnte aber von der Polizei schnell aus dem Zug entfernt werden.

Christliche Lieder singend, zog der Betzug weiter durch die Münsteraner Innenstadt, immer wieder durch Gewalt- und Störversuchen der Linksextremisten und Radikalfeministen bedroht, von ihnen beleidigt und bespukt.

Bei einer derartigen intoleranten Hassorgie beeindruckte die konsequent friedliche Haltung der Teilnehmer des Betzuges, die sich auch von wüstesten Beschimpfungen nicht beeindrucken ließen, sondern die Strecke durch diszipliniertes Nichtbeachten der Gegendemonstranten abgingen. Höchste Anerkennung muss ich auch den beiden an der Spitze gehenden Ikonenträgern sowie den sie flankierend begleitenden jungen Frauen zollen, die ein Bild eines kleinen Fötus vor sich hertrugen. Für sie war der Trubel wohl am schwersten zu ertragen.“