Mülheim an der Ruhr: Großeinsatz der Polizei wegen eines Streits zwischen arabischen Familienclans
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Dienstag, 30.Mai.2017

Mülheim an der Ruhr: Großeinsatz der Polizei wegen eines Streits zwischen arabischen Familienclans

Ein ausgearteter Streit zweier arabischer Großfamilien führte am Samstagabend in Mülheim zu einem Großeinsatz der Polizei. Dabei wurden die Einsatzkräfte von den Konfliktparteien teilweise aus dem Hinterhalt mit Flaschen und Steinen beworfen.

Erst nachdem massive Verstärkung aus den Nachbarstädten eingetroffen war, konnten die Polizeibeamten einigermaßen ungefährdet ihre notwendige Arbeit machen.

Ein zunächst harmloser Streit zweier Jugendlicher im Alter von 14 und 16 Jahren führte in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr zu einem handfesten Konflikt zwischen zwei arabischen Großfamilien. Es kam dann am Abend zu schlimmen Ausschreitungen an denen teilweise bis zu 80 Personen beteiligt waren. Die Polizei musste mehrfach Reizgas zur Sicherheit einsetzen, um die Streitparteien zu trennen. Die Situation eskalierte auch als Unbekannte aus dem Hinterhalt und aus Häusern Lebensmittel, Flaschen und auch Steine auf die Polizeibeamten warfen. Ein Polizeihubschrauber kreiste dann über der Stadt und beobachtete die Bewegungen der arabischstämmigen Randalierer. Einige der schlimmsten Randalierer kamen über Nach in das Essener Polizeigewahrsam. Noch am Sonntag mussten Polizeibeamte in der Mülheimer Innenstadt patrouillieren.

Zu den Ausschreitungen von Mülheim erklärt die PRO NRW Schatzmeisterin und Essener Stadträtin Christine Öllig:

„Unsere Regeln und unsere Gesetze gelten selbstverständlich auch für arabischstämmige Familienclans. Es kann nicht hingenommen werden, dass in Mülheim aufgrund der mangelnden Integrationsbereitschaft bestimmter Zuwanderergruppen ganze Stadtteile kippen. Wir fordern eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Rechtsbrüchen von stadtbekannten arabischen Großfamilien in Mülheim. Bei vielen Bürgern in Mülheim geht regelrecht die Angst um. Man traut sich selbst in der Innenstadt abends kaum noch vor die Haustür. Man meidet Angsträume wie die Fußgängerzone oder bestimmte Plätze bei Dunkelheit. Frauen und Mädchen trauen sich immer seltener noch am frühen Abend einen Bus zu benutzen, weil sie befürchten angepöbelt oder sonst wie belästigt zu werden. In der Stadt terrorisieren Mitglieder von stadtbekannten Großfamilien die Anwohner. Laute Musik, illegale Autorennen, nächtelange Partys sind dabei noch die kleinsten Beschwerden. Mutwillige Sachbeschädigungen, Pöbeleien auf dem Heimweg, aber auch konkrete Androhungen und Anwendungen von Gewalt bestimmen den traurigen Alltag im multikulturellem Mülheim.“

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