Leverkusen: RP-Lokalredakteurin Ludmilla Hauser verbreitet mal wieder einseitige und gefakte Nachrichten aus dem Leverkusener Stadtrat
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Mittwoch, 24.Mai.2017

Leverkusen: RP-Lokalredakteurin Ludmilla Hauser verbreitet mal wieder einseitige und gefakte Nachrichten aus dem Leverkusener Stadtrat

Bild: Wikimedia Commons, „Opposition24.de“, CC BY 2.0

Ludmilla Hauser ist eine typische Lokalredakteurin der nicht nur in Leverkusen unter Auflagenschwund leidenden Rheinischen Post. Sie gilt nicht als besonders begabte Fachkraft und ist auch nicht bekannt für sonderlich originelle Beiträge und Nachrichten hinsichtlich der Leverkusener Kommunalpolitik. Aber sie ist den Leverkusener Altparteien politisch sehr zugetan und wird daher von der Rheinischen Post zur Hofberichtserstattung aus dem Leverkusener Rat, den Ratsausschüssen und den Bezirksvertretungen gerne herangezogen.

Wenn sie zum Beispiel aus der Bezirksvertretung II oder aus dem Leverkusener Stadtrat berichtet, kommen in der Regel Vertreter der Altparteien in ihren wenig originellen Beiträge ausführlichst zu Wort. Über Debattenbeiträge von PRO NRW Ratsmitgliedern und Bezirksvertretern berichtet Ludmilla Hauser grundsätzlich nicht. Selbst wohlwollende Betrachter müssen nach manch einer Sitzung der Leverkusener Bezirksvertretung II zugestehen, dass die Berichterstattungen von Frau Hauser über die entsprechenden Sitzungen den tatsächlichen Sitzungsverlauf oftmals nur gefiltert und manchmal auch grob verfälschend wiedergeben. Besucher der Sitzungen müssen im Nachhinein zugestehen, dass wenn sie die Berichte von Frau Hauser lesen, sie den Eindruck haben an der Sitzung nicht teilgenommen zu haben. Es wird nicht über Debatten und Auseinandersetzungen berichtet, sondern im Regelfall nur die Standpunkte der Altparteien und ihrer Anhängsel dargestellt. Man fühlt sich ein wenig an die SED-Zeitungen erinnert, die in ihrer Berichterstattung auch nur gefiltert und rudimentär über die gesellschaftlichen Realitäten berichten durften.

Bei der Leverkusener Stadtratssitzung am Montag kam es zu einer lebhaften Debatte über einen Antrag des Opladener Gemüsehändlers Markus Pott zur Neuaufstellung der WGL. Pott wurde in dieser Debatte sehr harsch von dem PRO-NRW-Vertreter kritisiert. Es wurde sogar ausgeführt, dass sich der Antragstext des Gemüsehändlers am Rande der Strafbarkeit bewegen würde. Die RP-Redakteurin Hauser war natürlich bei der Ratsdebatte anwesend und berichtete dann auch am Folgetag über die Debatte. Bei ihr hieß es dann: „Kritik an Pott hagelte es auch von Bürgerliste, Grünen und CDU.“ Die fundiert vorgetragen Kritik des PRO-NRW-Vertreters hat die Dame mal wieder ausgelassen. In der Rheinischen Post nimmt PRO NRW nach dem Willen von Ludmilla Hauser nicht an Ratssitzungsdebatten teil.

Hierzu erklärt PRO-NRW-Generalsekretär David Biell:

„Es ist wirklich peinlich, wie die unter chronischen Auflagenschwund leidenden Leverkusener Lokalmedien manipulierend und auch verfälschend über Ratsdebatten berichten. Ein besonders krasser Fall ist Frau Hauser. Mit ihrer Art von Berichterstattung könnte sie es glatt zur Pressesprecherin des türkischen Autokraten Erdogan bringen.

Man sollte ihr für ihre journalistische Arbeit den ersten Leverkusener Pinocchio-Orden überreichen. Journalisten wie Frau Hauser und Co. sind letztendlich dafür verantwortlich, dass immer weniger Menschen den nicht sonderlich originellen Berichten aus den Leverkusener Lokalmedien Glauben schenken.“

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