Leverkusen: NRW-Innenminister Jäger knickt vor protestierenden Bürgern und PRO NRW ein
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Donnerstag, 9.Juni.2016

Leverkusen: NRW-Innenminister Jäger knickt vor protestierenden Bürgern und PRO NRW ein

the-strategy-1080528_640Der hauptsächlich von PRO NRW initiierte Protest gegen die geplante Errichtung einer zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) an der Solinger Straße in Rheindorf, die eigentlich im nächsten Jahr errichtet werden sollte, war erfolgreich. Kleinlaut ließ Jäger nun erklären, dass an der geplanten Unterbringungseinrichtung für 1.000 Asylbewerber in Rheindorf nicht mehr festgehalten werde und das umstrittene Projekt ad acta gelegt wird.

Die der Stadt entstandenen Kosten für die bisherigen Vorbereitungsarbeiten übernimmt zudem das Land. PRO NRW hatte im August des letzten Jahres gemeinsam mit vielen Anwohnern einen großen Protestzug gegen die geplante Einrichtung durchgeführt. Zudem wurden 15.000 Flyer mit Petition gegen das von Innenminister Jäger und dem damaligen Oberbürgermeister Buchhorn geplante Projekt verteilt. Die Resonanz auf die verteilten Flyer war phänomenal.

Zum Einknicken von Innenminister Jäger erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

markus-neu„Engagierter Bürgerprotest mit Unterstützung von PRO NRW lohnt sich immer. Wieder einmal zeigt sich, dass es möglich ist, mit Demonstrationen, Kundgebungen und Aufklärung der Bevölkerung Asyl-Großprojekte erfolgreich zu verhindern. Rheindorf bleibt nun das geplante Asyl-Ghetto glücklicherweise erspart.

PRO NRW wird auch zukünftig sowohl in den städtischen Gremien als auch außerparlamentarisch gegen die Errichtung von neuen Mega-Asylbewerberunterkünften vorgehen. Jäger dürfte letztendlich den Widerstand aus der Bevölkerung gegen das Projekt schlicht unterschätzt haben.“

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