Leverkusen: Das Abzocken der Bürger geht gnadenlos weiter!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Mittwoch, 22.November.2017

Leverkusen: Das Abzocken der Bürger geht gnadenlos weiter!

Nun will die Stadt Leverkusen selbst bei Beerdigungen noch mehr abkassieren. So will die Stadt ab 1. Januar 2018 die Friedhofsgebühren erheblich anheben. Damit steigen allein die städtischen Kosten um bis zu 8 Prozent.
PRO NRW wird im Stadtrat wahrscheinlich als einzige Formation gegen die Erhöhung der Friedhofsgebühren stimmen. Dass es auch anders gehen kann, beweist die Nachbarstadt Monheim. Dort geht die Stadtverwaltung einen anderen Weg. Die Verwaltung hat dort sämtliche Pflege- und Bestattungsarbeiten ausgeschrieben. Das hat zu einer deutlichen Senkung der Kosten geführt. Bei einigen Positionen sparen die Hinterbliebenen in Monheim demnach teilweise mehr
als 50 Prozent. So sank die Bestattungsgebühr für das Kolumbarium von 113 Euro auf 50 Euro, und die Gebühren für eine Beisetzung in einem Reihengrab von 608 auf
320 Euro.
Es ist daher keineswegs alternativlos, dass die Leverkusener Bürger nun auch noch
bei den Beerdigungskosten hemmungslos abkassiert werden.
Hierzu erklärt die Leverkusener PRO NRW-Vorsitzende und Stadträtin Susanne
Kutzner:

Susanne Kutzner

„Statt die Bürger selbst bei Beerdigungen überproportional und dreist abzuzocken,
sollte die Leverkusener Stadtverwaltung lieber dem Monheimer Beispiel folgen und
auf Leverkusener Friedhöfen sämtliche Pflege- und Bestattungsarbeiten
ausschreiben. Bestattungsgebühren würden in einem solchen Fall spürbar sinken.
Für solche innovative neue Ideen fehlt jedoch der etablierten Kommunalpolitik in
Leverkusen offenbar der Mut, statt dessen meint man erneut die Bürger zur Kasse
bitten zu müssen.

PRO NRW spielt bei dieser Abzocken-Politik jedoch nicht mit!“

 

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