Aktuelles, Landesweit / Dienstag, 12.August.2014

Leverkusen: Angehörige der stadtbekannten Großfamilie versetzen Opladen in Angst und Schrecken

Nicht nur in Wiesdorf terrorisieren Mitglieder einer stadtbekannten Großfamilie nach wie vor die Anwohner.

Laute Musik, illegale Autorennen, nächtelange Partys sind dabei noch die kleinsten Beschwerden. Mutwillige Sachbeschädigungen, Pöbeleien auf dem Heimweg, aber auch konkrete Androhungen und Anwendungen von Gewalt bestimmen den traurigen Alltag im multikulturellen Wiesdorf. Nun sorgten Angehörige der Großfamilie nunmehr für Randale auch in Opladen. Es begann damit, dass unter Mitgliedern lautstark ein Streit auf der Straße Ecke Wilhelmstraße/Kölner Straße ausgetragen wurde. Der zunächst verbale Streit unten den Sippenmitgliedern führte dann zu einer wilden Schlägerei mitten in Opladen. Die herbeigerufenen Polizeibeamen konnten dann mit Mühe die Clan-Mitglieder trennen. Dann wurden die Personalien aufgenommen. Hierbei stellte sich heraus, dass ein Clan-Mitglied schon seit geraumer Zeit per Haftbefehl gesucht wurde. Mit Mühe konnten dann die Polizeibeamten das vorläufig festgenommene Clan-Mitglied in einen Streifenwagen platzieren. Dann flippten jedoch sämtliche vormals noch zerstrittene Clan-Mitglieder regelrecht aus und versuchten, den Festgenommenen aus dem Polizeiwagen zu befreien. Es kam zu einem Handgemenge und zu einer wilden Schubserei. Nur mit Mühe gelang es den Polizeibeamten, den Angriff der Clan-Mitglieder auf die Polizei abzuwehren. Es dauerte dann noch eine geraume Zeit, bis sich die Situation einigermaßen beruhigte. Gegen acht beteiligte Clan-Mitglieder wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.Beisicht_MTÜ_polaroid

Zu der neuerlichen Gewaltexplosion seitens Angehöriger der stadtbekannten Großfamilie erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Als einzige Gruppierung im Leverkusener Stadtrat fordert PRO NRW eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Rechtsbrüchen einer stadtbekannten Großfamilie. Diese haben auch in Opladen noch einmal eindrucksvoll vorgeführt, dass sie mit unserer Rechtsordnung offensichtlich auf Kriegsfuß stehen. Wer Polizeibeamte angreift und zudem versucht, einen festgenommenen Straftäter zu befreien, der darf nicht weiter mit Samthandschuhen angefasst werden. Wir werden in Leverkusen die ständig größer werdenden Probleme mit Angehörigen der Großfamilie erst dann lösen können, wenn die Stadt, aber auch die anderen Ordnungsbehörden, endlich eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber Rechtsbrüchen aus dem Umfeld der Großfamilie fahren. In Leverkusen hat man viel zu lange bei Stadt und Behörden auf eine sogenannte Verständnispädagogik im Umgang mit den Angehörigen aus dem Umfeld der Großfamilie gesetzt. Weder Kuscheljustiz noch Verständnispädagogik sichern jedoch den sozialen Frieden in Leverkusen. Wir brauchen endlich einen radikalen Kurswechsel in dieser Frage und dürfen keinerlei rechtsfreie Räume in Leverkusen mehr dulden.“

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