Kriminelle Familienclans terrorisieren Teile der Bevölkerung!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Freitag, 2.März.2018

Kriminelle Familienclans terrorisieren Teile der Bevölkerung!

Vor allem im Ruhrgebiet, aber auch in Leverkusen sind im Moment die
Machenschaften von kriminellen Familienclans ein gravierendes Problem. Denn dort
haben die Gruppen den gewünschten Absatzmarkt für ihre fragwürdigen Geschäfte.
Diese Geschäfte finden im illegalen Milieus statt, in denen sich leicht Gelder
verdienen lässt: Drogen, Waffenhandel, Schutzgelderpressung, Betrügereien und
Geschäfte im Rotlichtmilieu.
In vielen Städten Nordrhein-Westfalens diskutiert man über sogenannten No-Go-
Areas, Stadtgebiete in denen Clans brachial versuchen, die Herrschaft auf der
Straße zu übernehmen. Neben Duisburg-Marxloh und den Norden Essens betrifft
das Problem viele Gegenden in Dortmund, Leverkusen und in Gelsenkirchen.

So führte unlängst ein Routineeinsatz in Marxloh zu einem Großeinsatz der Polizei
mit elf Streifenwagen-Besetzungen: Die Polizisten kontrollierten vier Männer, über
die sich berechtigter Weise Anwohner beschwert hatten. Die Kontrollierten waren alle
Mitglieder einer libanesischen Großfamilie und riefen per Handy Unterstützer
herbei. Etwa hundert Unterstützer eilten den Polizeiangaben zufolge herbei. Etwa 20
von ihnen kreisten die Polizeibeamten ein und gingen auf sie los. Den verängstigten
Polizisten gelang es gerade noch Verstärkung herbeizurufen. Die Lokalmedien
berichteten mehrfach über drei Familienclans, die praktisch Marxloh kontrollierten
und abhängig vom Anlass gemeinsame Sache machen oder sonst gegeneinander
arbeiten.

Auch in Gelsenkirchen gibt es häufig Probleme mit den libanesischen Clans. Ein
dreister libanesischer Clan möchte in Gelsenkirchen für Sicherheit auf den Straßen
sorgen, vorausgesetzt dass die Polizei zukünftig Clans-Mitglieder in Ruhe lässt. Dies
war selbst für die NRW-Polizei keine realistische Option!
In Leverkusen terrorisiert eine berüchtigte Großfamilie ganze Stadtteile. Der Roma-
Clan hat sein Hauptquartier im Leverkusener Stadtteil Wiesdorf. Allein in Wiesdorf
sollen mehr als 100 Clan-Mitglieder leben, niemand weiß wie viele wirklich in den
verschiedenen Häusern der Großfamilie wohnen. Man weiß generell vieles nicht so
ganz genau in Bezug auf die Leverkusener Großfamilie, zum Beispiel wieso immer
so viele neue Porsches und BMW ́s vor dem Hauptquartier stehen, während ein
Großteil der Clan-Mitglieder Sozialleistungen beziehen.
Gegen große Teile des Clans wird seit Jahren regelmäßig mit mäßigem Erfolg
ermittelt. Oft geht es hierbei um Betrug. Zuletzt mussten sich Clan-Mitglieder wegen
gewerbs- und bandenmäßigen Betrugsdelikten an älteren Menschen vor dem Kölner
Landgericht verantworten.

Die Clan-Mitglieder aus Leverkusen arbeiten mit einem besonders miesen Trick, um
Rentnerinnen um ihr Vermögen zu bringen: Die Kriminellen gaben sich am Telefon
als Ärzte aus und berichteten von schweren Unfällen von Familienangehörigen, die
angerufen hätten. Nur mit einem teuren Medikament könnte das Leben der
Verletzten noch gerettet werden – und das müsste man sofort bezahlen.
Aktuell finden Großfamilie in NRW offenbar neue Geschäftsfelder: So sollen Clan-
Mitglieder in der Flüchtlingskrise Immobilien gekauft haben, um sie anschließend an
Asylsuchende zu vermieten, um ihr Schwarzgeld zu waschen. Zudem sollen Clan-Mitglieder ihr Geld damit verdienen, dass sie teilweise legal im Sicherheitsdienst
Personal für Flüchtlingsunterkünfte stellen.

PRO NRW fordert eine landesweite Strategie gegen die kriminellen Machenschaften
von Großfamilien.

Zudem ist die Politik gefordert aufzupassen, dass wir nicht immer
mehr sozialabgehängte Stadtteile in NRW bekommen. Dort ist die Schwelle zur
Kriminalität und zu Gewaltexzessen besonders niedrig. Insgesamt ist dem in vielen
NRW-Städten gepflegten politisch-korrekten Kuschelkurs gegenüber den
Großfamilien entgegenzutreten. In vielen NRW-Kommunen sind rechtsfreie Räume
entstanden. Es ist daher Aufgabe eines wehrhaften Rechtsstaates mit aller Härte den
kriminellen Sumpf trockenzulegen.

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