Aktuelles / Freitag, 5.April.2013

Köln: Je mehr Migranten, umso schlechter das Sicherheitsgefühl der Bürger?

Viele werden jetzt wieder meinen, dass wir, die Bürgerbewegung PRO KÖLN, allein mit dieser Frage haltlose Vorurteile aufstellen und publizieren. Dies ist aber in keinster Weise so, denn die Berechtigung dieser Fragestellung lässt sich leider aus einem Vergleich der städtischen Sicherheitsumfrage und der Bevölkerungszusammensetzung der einzelnen Stadtteile herleiten.

Die Situation in Köln ist allgemein nicht sonderlich berauschend im Moment. Die Stadt ist finanziell gesehen de facto handlungsunfähig. Die Lebenssituation verschlechtert sich aufgrund stark steigender Mieten, Gebühren und dem zunehmenden Verfalls der Infrastruktur und vor allem wegen der steigenden Kriminalität immer mehr. Köln ist dank der Politik der Altparteien nur noch ein Schatten seiner selbst.

Der frühere Polizeipräsident Wolfgang Steffenhagen war angetreten, aus Köln die sicherste Millionenstadt in Deutschland zu machen. Jedoch erlebten wir genau das Gegenteil, auch unter seinem Nachfolger und ebenfalls SPD-Genossen Albers. Köln ist auf dem besten Weg, Frankfurt am Main als kriminellste Stadt in Deutschland abzulösen. Statt endlich mal ein vernünftiges Sicherheitskonzept zu erarbeiten, werden sogar noch weitere Einsparungen geplant. Die Situation droht also, sich noch weiter zu verschärfen!

Bevölkerungszusammensetzung von Köln – Quelle: Stadt Köln

Es ist geradezu grotesk, dass ausgerechnet der Stadtbezirk Köln-Kalk sich zu einer Brutstätte für Kriminalität entwickelt hat. Denn seit einigen Jahren befindet sich am Walter-Pauli-Ring in Kalk das Polizeipräsidium von Köln, dennoch haben sich hier einige der schlimmsten Verbrechen der jüngeren Vergangenheit von Köln abgespielt. Zudem ist Kalk einer von mehreren Stadtteilen, die einen Ausländeranteil von über 50 Prozent aufweisen. Womit wir wieder bei unserer Eingangsthese angekommen sind.

Im Jahr 2009 ist eine Sicherheitsumfrage durchgeführt worden. Mit ihrer Veröffentlichung ging auch ein Skandal einher, denn die Ergebnisse sind erst Ende 2012 veröffentlicht worden. Grob lässt sich diese Umfrage auf zwei Punkte reduzieren: Ausländer fühlen sich in Köln deutlich sicherer als Deutsche und ein Drittel aller Kölner sind schon Opfer von Gewalt geworden.

Zudem wird bei einem Vergleich mit dem Anteil an Migranten eine Tendenz ganz deutlich: Bei Stadtteilen mit höheren Migrantenanteil ist in der Regel das Sicherheitsgefühl der Bürger insgesamt niedrigerer. Mit Ausnahme eben der Ausländer im Viertel, die sich im Schnitt immer sicherer fühlen als die einheimischen Bürger.

Womit wir zurück kommen zur Fragestellung im Titel: Gibt es tatsächlich einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Anteil an Migranten und dem Sicherheitsgefühl im Veedel? Wenn ja, warum ist das so? Welche Fehler wurden bei der Integration gemacht? Welche schon bei der Einwanderungspolitik? Welche möglichen sozialen Ursachen gibt es, welche religiösen oder ethnisch-kulturellen? Bedingt das eine das andere?

Und vor allem: Was kann man besser machen???

Ergebnis der Sicherheitsumfrage 2009 – Stadt Köln

In der offiziellen Umfrage der Stadt Köln ist auch eine grafische Übersicht über das sog. „Sicherheitsgefühl“ der Bürger enthalten. Hier wird ersichtlich, welche Stadtteile besonders unsicher sind. Von den neun Veedeln, die im Stadtbezirk Kalk liegen, befinden sich sechs unter den zehn unsichersten Stadtteilen. Es wird auch deutlich, dass hier ein großes Problem mit der Kriminalität besteht.

Wenn die Sparvorhaben der Landesregierung umgesetzt und wirklich bis zu 40 Millionen Euro bei der Polizei bis Ende des Jahrzehntes eingespart werden sollen, dann wird sich der aktuelle Zustand noch weiter verschärfen, denn die Polizei ist jetzt schon überfordert.

Zudem den Einsparungen kommt noch hinzu, dass die Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) und Sozialdezernentin Henriette Reker (Grüne) planen, bis zu sieben neue Asylantenheime in Köln zu bauen, dann können wir nur erahnen, wie sich die Sicherheit in Köln entwickeln wird. Allein im Jahr 2012 hat die Kriminalität in und um solchen Einrichtungen um 70 Prozent zugelegt. Die Politik spielt mittlerweile mit der Gesundheit unserer Bürger.

Die Bürgerbewegung PRO KÖLN wird dies aber nicht akzeptieren und mit Hinblick auf die Kommunalwahl ein umfassendes Sicherheitskonzept für Köln präsentieren. Sicherheit ist ein Grundrecht und dieses muss verteidigt werden! Übrigens unterschiedslos für alle Bürger, egal wo sie herkommen.