Aktuelles / Mittwoch, 24.Oktober.2012

Köln: die 100.000 Euro-Lüge

Dass linkslinke Medienvertreter sich ein Fest daraus machen würden, über die bösartigen Vorwürfe gegen die PRO-KÖLN-Ratsfraktion reißerisch zu berichten, war klar. Wie schamlos dabei gelogen und selbst die absurden Zahlen der Staatsanwaltschaft noch verfälscht werden, verschlägt einem aber förmlich die Sprache.

In mehreren Zeitungen wird heute berichtet, dass PRO-KÖLN-Politiker unrechtmäßig Sitzungsgelder in Höhe von 100.000 Euro abezockt haben sollen! Diese dreisteste aller aufgetischten Lügen entbehrt jeglicher Grundlage. Doch die Steilvorlage für diese Medienhetze kam direkt aus der politisch weisungsgebundenen Kölner Staatsanwaltschaft: Diese hat einfach sämtliche Sitzungsgelder der zu Unrecht beschuldigten 14 Rats- und Ausschussmitglieder von Ende 2008 bis Juni 2012 zusammengezählt und zum Gegenstand ihrer unverschämten Anschuldigung gemacht. Dabei ignoriert die Staatsanwaltschaft einfach, dass hunderte (!) dieser angeblich erfundenen Sitzungen unter den Augen städtischen Wachpersonals in extra angemieten städtischen Räumlichkeiten wie dem Kalk-Karre stattgefunden haben! Bleibt nur die Frage, wann die Staatsanwaltschaft auch noch das städtische Wachpersonal als Teil der „PRO-KÖLN-Verschwörung“ anklagt!

Aber offenbar wurde diese Aufzählung der angezweifelten Sitzungsgelder bewusst von der politisch weisungsgebundenen Kölner Staatsanwaltschaft nach oben getrieben, um ihren Freunden in den Altparteien und Medien einen reisserischen Aufhänger zu bieten. Diese rundeten dann nochmal großzügig auf, und fertig ist der politische Giftcocktail. Frei nach dem Motto: Irgendwas wird schon hängen bleiben! Und 100.000 Euro hört sich natürlich schon anders an wie die 68 Euro Sitzungeld, um die es Anfang des Jahres ursprünglich bei einem einzigen umstrittenen Sitzungsprotokoll ging! Doch wen kümmert das dann noch in einigen Monaten, wenn die absurden Vorwürfe aus der Welt geräumt sind? Das wird den heute reißerisch auf Titelseiten und in dicken Überschriften berichtetenden Medien dann höchstens noch eine Randnotiz Wert sein – wenn überhaupt …