Regional / Mittwoch, 15.Juli.2015

Köln: Klarissenkloster in Kalk wird Asylunterkunft

Das Klarissenkloster in Kalk wird nun also doch eine Asylunterkunft. Dies hat das Erzbistum Köln mitgeteilt. Damit bekommt der Stadtteil im Kölner Osten nun eine weitere Asylunterkunft.

Der Stadtteil Kalk ist besonders stark von der verfehlten Asylpolitik der Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) und der Sozialdezernentin Henriette Reker (OB-Kandidatin von CDU, Grüne, FDP und Freie Wähler) betroffen. Der Stadtteil hat schon jetzt mit großen sozialen Problemen zu kämpfen.

Neben einer hohen Arbeitslosenquote von über 25 Prozent kommen noch Probleme wie Gewalt, Kriminalität und Überfremdung hinzu. Nun kommt also eine weitere Asylunterkunft nach Kalk. Den Beteuerungen der Altparteien können die Bürger also ein weiteres Mal keinen Glauben schenken.

Fiedler_transparentWir haben schon vor zwei Jahren auf die Thematik aufmerksam gemacht und gegen dieses Vorhaben protestiert“, äußert sich der ehemalige Kalker Bezirksvertreter Tony-Xaver Fiedler.

Dass Kalk nun eine weitere Asylunterkunft erhält, ist nicht hinnehmbar. Neben der regulären Unterkunft in der Viehtorstraße und den Hotels Arena, Arena One, Arkaden sowie Ludwig und Ludwig zwei wird dies nun die siebte Asylunterkunft. Damit verstößt die Stadtverwaltung ein weiteres Mal gegen ihre eigenen Richtlinien zur Unterbringung von Asylbewerbern. Wir werden die Bürger jedenfalls informieren und eine Aufklärungskampagne durchführen. Es kann nicht sein, dass Kalk der Asylschwerpunkt von Köln ist“, so der Kölner Kreisgeschäftsführer Fiedler weiter.

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