Aktuelles, Regional / Mittwoch, 22.Januar.2014

Kirchenopfer Maria Demann wehrt sich

Das Presbyteriumsmitglied Maria Demann wehrt sich gegen ihren rechtwidrigen Ausschluss aus dem Presbyterium der evangelischen Kirche Leverkusen-Wiesdorf. Sie beauftragte den PRO NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht mit der Wahrnehmung ihrer Interessen. Rechtsanwalt Beisicht hat umgehend für Frau Demann beim zuständigen Kreissynodalvorstand Rechtsmittel gegen den Ausschluss eingelegt. Der Kreissynodalvorstand muss nunmehr nach Anhörung von Frau Demann eine Entscheidung über den beabsichtigten Ausschluss fällen.

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Zum Verfahren erklärt der PRO NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Wir erleben derzeit eine regelrechte Hexenjagd gegen eine engagierte Christin, die es wagt, sich eine eigene Meinung zu kommunalpolitischen Vorgängen in Leverkusen zu bilden. Eine grobe Pflichtwidrigkeit ist seitens der Kirchengemeinde bislang noch nicht einmal ansatzweise substantiiert vorgetragen, geschweige denn belegt worden. Ein kommunalpolitisches Engagement für die freiheitliche und betont grundgesetztreue PRO NRW kann nicht einmal ansatzweise nach der Kirchenordnung einen Ausschluss rechtfertigen.

Auch in der evangelischen Kirche muss das Grundrecht auf Meinungs- und Gewissensfreiheit gelten. Sollte der Kreissynodalvorstand den rechtswidrigen Ausschluss von Frau Demann nicht aufheben, werden wir das zuständige Verwaltungsgericht bemühen. Zugleich haben wir in diesem Verfahren den Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises, Gerd René Loerken, wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt.

Loerken hat in diversen Presseverlautbarungen, ohne jemals mit Frau Demann gesprochen zu haben, diese vorverurteilt, diffamiert und in einer wirklich wenig christlichen Art und Weise an den gesellschaftlichen Pranger gestellt. Nun kann er sicher nicht unvoreingenommen über Frau Demann urteilen. Wir werden dem evangelischen Kirchenkreis Nachhilfeunterricht in Sachen Toleranz und Rechtsstaatlichkeit erteilen. Frau Demann lässt sich aus ihrer Kirchengemeinde nicht ausgrenzen.“

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