Landesweit / Dienstag, 28.April.2015

Jeder dritte ausländische Arzt in NRW spricht kaum oder kein Deutsch

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Inzwischen hat jeder vierte Arzt in NRW keinen deutschen Pass. Viele aus dem Ausland zugewanderte Ärzte haben zudem ganz erhebliche Probleme mit der deutschen Sprache. Im Schnitt bestanden bisher über 40 Prozent der Mediziner die im Jahr 2014 in NRW eingeführten „Fachsprachenprüfungen“ nicht.

In vielen nordrhein-westfälischen Krankenhäusern treffen nun Patienten auf Ärzte, die der deutschen Sprache nicht oder nur rudimentär mächtig sind. Die fehlenden Sprachkenntnisse machen oftmals eine vernünftige medizinische Behandlung unmöglich. Viele Patienten empfinden es zudem als außerordentlich belastend, wenn es eine Sprachbarriere zwischen Arzt und Patient gibt. Viele dieser nur rudimentär Deutsch sprechenden Mediziner stammen aus Rumänien, Griechenland, Polen, den Balkanstaaten, aber auch aus Syrien und Ägypten.

PRO NRW meint, dass Ärzte vor der Einreise nach Deutschland gute Sprachkenntnisse nachweisen müssen. So wird zum Beispiel in den Vereinigten Staaten penibel darauf geachtet, dass zuwandernde Ärzte sehr gut Englisch sprechen. Es muss auf jeden Fall sichergestellt bleiben, dass alle in Deutschland zugelassenen Mediziner die deutsche Sprache beherrschen und sich im medizinischen Alltag korrekt auf Deutsch ausdrücken können. Wer hierzu nicht in der Lage ist, dem ist die ärztliche Zulassung zu entziehen.

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