Aktuelles / Donnerstag, 30.Juni.2011

Islamunterricht in NRW verhindern

Am Mittwoch hat der Landtag den islamischen Religionsunterricht in NRW auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf zur Einführung des Faches Islamkunde wurde von CDU, SPD und Grünen eingebracht. Nach Ansicht der Fraktionsvorsitzenden von PRO KÖLN, Rechtsanwältin Judith Wolter, dokumentierten damit alle großen Parteien ihre Kapitulation vor einer extremistischen Ideologie, die die Religionsfreiheit missbrauchen würde, um diesen Staat zu verändern.

Rechtsanwältin Judith Wolter

Die PRO-BEWEGUNG spreche sich nach wie vor gegen den Islamunterricht an Schulen aus:

„Dass hier alle drei großen Parteien den Islam gleichsam zur Staatsreligion machen wollen zeigt, dass man ganz offensichtlich vor einer extremistischen Ideologie kapituliert. Ich kann dies immer nur wiederholen: Der Islam beruft sich auf den Koran und sieht in ihm die Grundlage für das religiöse und weltliche Zusammenleben der Menschen. Im Koran gelten aber nicht die Freiheits- und Menschenrechte unseres Grundgesetzes.

Es mag Privatsache sein, wenn jemand an so eine Religion glaubt, an einen Gott, dessen Prophet unter anderem die Kinderehe und die Unterdrückung der Frau predigt. Es ist aber keine Privatsache, wenn so eine Lehre an den deutschen Schulen unterrichtet wird. Es ist bezeichnend, dass so eine wichtige Frage nicht Teil des Wahlkampfes war. Die Wähler wurden also auch in dieser Frage getäuscht. Leider findet sich im Landtag deshalb noch keine freiheitliche Opposition, die gegen diese Entwicklung mobil machen kann.

Aber wir werden das Thema weiter auf die politische Agenda setzen und uns nachhaltig dafür einsetzen, dass, falls es zu einem Islamunterricht kommt, dieser wieder abgesetzt wird.“