Aktuelles / Freitag, 19.November.2010

Islamistische Terrordrohungen: Deutsche Städte in Gefahr

Am Mittwoch erschütterte der Bundesinnenminister die Öffentlichkeit mit der Warnung, dass Ende November schwere islamistische Terroranschläge in Deutschland bevor stehen könnten. Insbesondere große Menschenansammlungen könnten das Ziel der Islam-Fanatiker sein, die Blutbäder nach „Mumbai-Art“ anrichten wollen. In der indischen Hafenstadt hatten pakistanische Terroristen im November 2008 drei Tage lang geschossen, gebombt, Geiseln genommen und getötet. Am Ende waren mehr als 170 Menschen massakriert.

Zu dieser noch neuen bundesweiten Bedrohungslage kommt für Nordrhein-Westfalen noch erschwerend hinzu, dass sich im Köln-Bonner Raum sogenannte islamistische Schläferzellen befinden. Also Personen, die in den multikulturellen Milieus der deutschen Großstädte unauffällig untergetaucht sind, um dann plötzlich irgendwann zuzuschlagen. Ziele des islamischen Terrors könnten also hier in der Region oder sogar in Köln liegen. Sicherheitsexperten warnen auch ausdrücklich vor der Verletzlichkeit der nunmehr beginnenden Weihnachtsmärkte, die als stark frequentierte und bundesweit bekannte Anschlagsziele hohe Symbolkraft hätten.

Sicherheitsexperten sehen auch Köln im Visier islamistischer Terroristen.

Die pro-Bewegung ist der Auffassung, dass wir es nun mit einer neuen Qualität der islamistisch-terroristischen Bedrohung zu tun haben, vor der man nicht die Augen verschließen darf. Im Zuge der islamischen Masseneinwanderung nach Deutschland hat man sich auch dieses Problem sozusagen importiert und zudem islamische Parallelgesellschaften in den Großstädten geschaffen, die ideal als Rückzugsgebiet und Unterschlupfmöglichkeit für radikale Islamisten und Terroristen geeignet sind.

Konkret auf Köln bezogen fordert die Stadtratsfraktion der Bürgerbewegung pro Köln deshalb in einem Dringlichkeitsantrag für die nächste Ratssitzung auch ein zusätzliches städtisches Maßnahmenbündel – in Abstimmung mit den polizeilichen Aktionen – zur Sicherung der Kölner Weihnachtsmärkte und anderer neuralgischer Punkte in der Stadt.