Islamistische Biobombe aus Köln-Chorweiler
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Donnerstag, 21.Juni.2018

Islamistische Biobombe aus Köln-Chorweiler

Bekanntlich wurde der 29-jährige gemeingefährliche islamistische Gefährder Seif
Allah H. aus Tunesien in der vergangenen Woche im Kölner Multi-Kulti-Stadtteil
Chorweiler festgenommen.
Die US-amerikanischen Geheimdienste halfen unter anderem ihn zu fassen. Die
NRW-Sicherheitsbehörden hatten den Islamisten noch nicht einmal als Gefährder
geführt. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft hatte der islamistische
Terrorverdächtigte 84,3 mg hochgiftiges Rizin hergestellt. Mittlerweile muss in diesen
Fall von konkreten Vorbereitungen für einen islamistischen Terroranschlag mit einer
Biobombe ausgegangen werden.

Der Tunesier war im islamistischen Spektrum tief verankert und hatte mehrfach
versucht über die Türkei nach Syrien zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu reisen.
Die gefährlichen Samen hatte der Terrorverdächtigte über das Internet bestellt. Der
Besitz des Giftes verstößt gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.
Darüber hinaus haben die Ermittler 250 Metallkugeln, Chemikalien, Drähte und aus
Feuerwerkskörpern stammende pyrotechnische Substanzen bei dem
Terrorverdächtigten gefunden. Hätte der Auslandsgeheimdienst der USA, die CIA,
die Behörden nicht über die Gefährlichkeit des Tatverdächtigten informiert, wäre es
wahrscheinlich in Köln zu einem furchtbaren terroristischen Anschlag gekommen.

PRO NRW erinnert zudem noch einmal daran, dass sich eine sehr hohe Zahl von
gemeingefährlichen radikalisierten Islamisten insbesondere in NRW aufhält. Es muss
Aufgabe der Politik sein, diese tickenden Zeitbomben mit allen rechtsstaatlich
zulässigen Mitteln auszuschalten. Ansonsten drohen weitere menschenverachtende
Anschlagspläne, die natürlich alle nichts mit dem Islam zu tun haben.

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