Interview mit der neu gewählten PRO-NRW-Generalsekretärin Katja Engels zu den Ergebnissen des PRO-NRW-Parteitages vom 17.Oktober in Leverkusen
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 30.Oktober.2017

Interview mit der neu gewählten PRO-NRW-Generalsekretärin Katja Engels zu den Ergebnissen des PRO-NRW-Parteitages vom 17.Oktober in Leverkusen

Frau Engels, Sie sind als Nachfolgerin von David Biell zur PRO-NRW-Generalsekretärin gewählt worden. Wie wollen Sie PRO NRW zukünftig wieder in der Öffentlichkeit mehr Gehör verschaffen?

Die Partei hat sich beim Parteitag als absolut geschlossen und bereit gezeigt, unter den nach wie vor nicht einfachen Bedingungen auf kommunaler Ebene öffentlichkeitswirksam wichtige freiheitliche Duftmarken zu setzen.

Wir werden zunächst in unseren Hochburgen größere Kampagnen gegen das sich abzeichnende weitere Abzocken der Bürger durch die Kommunen starten. Die Altparteien haben unsere Städte regelrecht vor die Wand gefahren. Es gibt kaum mehr finanzielle Spielräume – auch dank des Asyl-Tsunamis. Der gebeutelte Steuerzahler soll es dann irgendwie richten.

Die Altparteien lassen die Bürger immer dreister bluten und drehen immer schneller an der Gebühren- und Abgabenschraube: Parkgebühren, Grundsteuer A und B, Gebühren für den Besuch städtischer Einrichtungen, städtische Dienstleistungen, Müllgebühren, Hunde- und Gewerbesteuer. Alles hat sich in den meisten NRW-Kommunen exorbitant zu Lasten der Bürger verteuert und niemand außer PRO NRW wehrt sich gegen das hemmungslose Abzocken der Bürger für eine verfehlte Politik.

Wir werden in der Öffentlichkeit als Anwälte der Bürger auftreten und deren Interessen vertreten. Während sich unsere Kommunen immer schneller in Richtung Pleite bewegen und ständig an der Steuer- und Gebührenschraube gedreht wird, klüngeln unsere Altparteien einträchtig so weiter als wäre nichts geschehen. Dies werden wir so nicht länger kommentarlos hinnehmen.

Auf dem Parteitag wurde sehr wohlwollend über die Unterstützung einer Anti-Islam-Plattform zu den Europawahlen gesprochen. Meinen Sie, mit einer solchen überparteilichen Anti-Islam-Plattform könnte man trotz vielfacher Konkurrenz bei den Europawahlen 2019 erfolgreich sein?

Eine bundesweit wählbare euroskeptische Anti-Islam-Plattform mit einem klaren Profil kann sicherlich aus eigener Kraft bei den Europawahlen 2019, völlig unabhängig von der Anzahl der Mitbewerber, einen Achtungserfolg erringen. Wir sind mit vielen Islamkritikern im Gespräch und wir werden dieses Projekt weiter vorantreiben.

Ich bin im Übrigen davon überzeugt, dass man mit diesem völlig neuen politischen Ansatz unter einem unverbrauchten Namen gerade bei einer Europawahl punkten kann. Ein Mandat kann man bereits mit 0,5 % der Stimmen erkämpfen und schon mit einem solchen Ergebnis käme die neue Plattform in die staatliche Parteienfinanzierung.

Die schleichende Islamisierung Europas gilt es mit aller Kraft zu verhindern. Mit einer Null-Toleranz-Kampagne gegenüber dem radikalen Islam kann sich die neue Plattform sicher öffentlichkeitswirksam bundesweit präsentieren.

Sie bleiben also bezüglich der Zukunftsperspektive von PRO NRW optimistisch?

Wir haben auf dem Parteitag einvernehmlich eine strategische Neuausrichtung der Partei durchgesetzt. Dadurch hat PRO NRW wieder Tritt gefasst und wird sich als kommunale bürgerliche Alternative in vielen Städten auch mit unterschiedlichen Namenszusätzen profilieren. Die Partei will sich gegenüber den Bürgern öffnen und diesen die Möglichkeit einräumen, sich auch ohne Parteibindung bei uns auf kommunaler Ebene miteinzubringen.

Da z.B. auch die AfD gerade auf kommunaler Ebene große Defizite in NRW hat, sehe ich gute Chancen für uns auf kommunale Wahlerfolge bei den NRW-Kommunalwahlen 2020. Wir brauchen uns vor niemanden zu verstecken und wir werden mit unterschiedlichen Angeboten mit einer veränderten Strategie bei den Wählern punkten.

Dass dies alles selbstverständlich nicht einfach wird, ist sonnenklar. Aber wir werden kämpfen und es wird uns gelingen, die Interessen der steuerzahlenden einheimischen Bevölkerung noch besser wahrzunehmen.

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