Interview mit dem PRO NRW Parteivorsitzenden Markus Beisicht zum Ausgang der NRW Landtagswahl
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Dienstag, 16.Mai.2017

Interview mit dem PRO NRW Parteivorsitzenden Markus Beisicht zum Ausgang der NRW Landtagswahl

Interview mit dem PRO NRW Parteivorsitzenden Markus Beisicht zum Ausgang der NRW Landtagswahl

Rechtsanwalt Markus Beisicht

  1. Herr Beisicht, wie bewerten Sie den Ausgang der nordrhein-westfälischen Landtagswahl?

„Leider wird sich auch in der neuen Legislaturperiode wenig ändern. Der langjährige Multi-Kulti-Lobbyist Laschet wird im Wesentlichen die verfehlte Politik der abgewählten Landesmutter Kraft mit einigen kosmetischen Korrekturen fortsetzen. Der Zug wird also weiter in die falsche Richtung laufen. CDU und SPD sind seit Jahren inhaltlich zwei Seiten derselben Münze, das heißt sie unterscheiden sich kaum voneinander. Ändern wird sich also herzlich wenig. Nach wie vor ist die politische Landschaft in ganz Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen in eine mehr als bedenkliche Schieflage geraten. Die sogenannten etablierten Konsensparteien drängen sich allesamt in der sogenannten linken Mitte und auf der linken Seite des politischen Spektrums. Ob ausgerechnet die in sich zerstrittene AfD, die insbesondere im Ruhrgebiet einen wirklich beachtlichen Wahlerfolg erzielt hat, hiergegen eine konsequente fundamentale Opposition betreiben wird, wird man sehen. Erfreulich ist auf jeden Fall, dass der unsägliche Skandal-Innenminister Jäger (SPD) nicht länger im Amt bleiben wird. Aber wahrscheinlich wird auch der nächste NRW Innenminister aus einem ähnlichen Dunstkreis kommen. Wir werden weiter auf ein vernünftiges Durchsetzen der vorhandenen Gesetze, auf eine zügige Umsetzung längst angeordneter Abschiebungen sowie auf eine Beseitigung von No-Go-Areas warten müssen. Es wird also im Wesentlichen alles beim Alten in NRW bleiben!“

  1. Wie haben Sie den NRW Landtagswahlkampf überhaupt empfunden?

„Von einem richtigen Wahlkampf kann man eigentlich kaum sprechen, wenn man das bewerten soll, was sich in den letzten Monaten an Rhein und Ruhr abgespielt hat. Die etablierten Parteien haben sich lediglich oberflächlich voneinander abgegrenzt und haben die wirklich relevanten Themen in der Wahlauseinandersetzung wie Migration, Islamisierung, gescheiterte Integration und Staatsversagen gerade angesichts der stetig wachsenden Kriminalität und der ebenfalls wachsenden terroristischen Bedrohung ausgeklammert. Trotzdem hat die große Mehrheit der Wähler die Konsensparteien wieder gewählt. Es stellt sich die Frage, ob diese Wähler wirklich letztendlich wollen, dass alles doch beim Alten bleibt? Denn CDU plus Anhängsel durch SPD plus Anhängsel und umgekehrt zu ersetzen, bringt doch nun wirklich seit Jahrzehnten wenig.“

  1. Was wird nun aus PRO NRW werden?

„Wir haben aus wohl überlegten Gründen aus einer Position der relativen Stärke heraus auf einen Wahlantritt zugunsten der AfD verzichtet, um das patriotische Spektrum nicht unnötig zu schwächen. Diese Position haben viele unserer Mitglieder, Sympathisanten und Wähler als völlig richtig und zukunftsweisend zur Kenntnis genommen. Wir werden zunächst alle unsere Kräfte in der NRW-Kommunalpolitik konzentrieren. Wir werden uns schon jetzt auf den für unsere Partei schicksalhaften Kommunalwahlkampf 2020 intensiv vorbereiten. In den NRW Kommunalparlamenten engagieren wir uns im Kampf gegen rechtsfreie Angsträume und No-Go-Areas, setzen uns entschieden für die Bekämpfung von Filz, Korruption und Parteibuchwirtschaft in der kommunalen Verwaltung ein, betreiben eine Politik für den normalen Bürger und Steuerzahler, anstatt für diverse Randgruppen. Auf kommunaler Ebene werden wir uns in ausgewählten Kommunen im Rheinland, im Ruhrgebiet aber auch im Bergischen Land als fundamentale Opposition-Gruppierung parlamentarisch behaupten können. Bezüglich eines Engagements jenseits der Kommunalpolitik suchen wir die Kooperation und auch die Zusammenarbeit mit allen seriösen islam- und überfremdungskritischen Parteien, Bürgerbewegungen und Vereinen. Die Bündelung aller politikfähigen rechten Kräfte müsste das Gebot der Stunde sein. Leider ist gerade unser Spektrum nach wie vor von Spaltung, unpolitischer Ausgrenzung und Missgunst untereinander geprägt. Dies gilt es schnellstmöglich zu überwinden, damit sich die demokratische Rechte als Fundamentalopposition zu den herrschenden Konsensparteien parlamentarisch nachhaltig verankern kann. Wir sind jedenfalls ungebrochen. Wir werden im Hinblick auf das Jahr 2020 alles Menschenmögliche versuchen und kämpfen, kämpfen und kämpfen!“

Tags: , , , , , , ,