Aktuelles / Donnerstag, 28.Juni.2012

Integrationsbericht der Bundesregierung: Ausländer häufig arbeitslos und schlecht qualifiziert

Die Arbeitslosigkeit von Ausländern liegt auch weiterhin doppelt so hoch, wie bei den Deutschen. Das geht aus dem Integrationsbericht der Bundesregierung hervor, der gestern Thema im Bundeskabinett war. Nach diesem Bericht waren 2011 durchschnittlich 16,39 % der Einwanderer arbeitslos gemeldet. Bei deutschen Staatsangehörigen lag die Quote dagegen bei 7,2 %.

Auch bei den Bildungsabschlüssen erreichen Kinder von Ausländern, im Vergleich zu gleichaltrigen Deutschen, schlechtere Ergebnisse. Während fast 40 % der Jugendlichen mit deutscher Staatsangehörigkeit das Abitur erlangen konnten, lag dieser Anteil bei ausländischen Schülern bei etwa 17 %. Deutlich überproportional sind Ausländer dagegen bei Hauptschulabgängern und Schulabbrechern.

Zum Integrationsbericht der Bundesregierung erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Auch wenn es nicht politisch korrekt ist, müssen Wahrheiten ausgesprochen werden.

Nach dem aktuellen Integrationsbericht der Bundesregierung sind Ausländer doppelt so häufig arbeitslos wie Deutsche. Wir sehen die Ursachen hierfür unter anderem in der Integrationsverweigerung zahlreicher zugewanderter Migranten, die sich im mangelnden Bildungsinteresse, dem Nichterlernen der deutschen Sprache und in einer fehlenden Bereitschaft, sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen, zeigt.

Nicht Leistungsträger kommen in die Bundesrepublik, sondern es findet nachwievor eine Zuwanderung primär in unsere sozialen Sicherungssysteme statt. Diese sozialen Sicherungssysteme werden mittelfristig kollabieren.

Wir setzen uns hingegen für eine verantwortliche Zuwanderungspolitik ein, die ausschließlich am Bedarf orientiert sein muss. Wir heißen grundsätzlich jeden willkommen, der unsere Gesetze akzeptiert und sich in eine deutsche Leitkultur integriert und sich in unsere pluralistische Gesellschaft einbringen will. Wer aber eine Integration in die Mehrheitsgesellschaft dauerhaft verweigert, der dürfte sein Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik verwirkt haben.“