Aktuelles / Montag, 31.Januar.2011

OWL: Ehemaliger CDU-Bürgermeister und langjährige führende Bundeswehr-Gewerkschafterin im neuen Pro-NRW-Bezirksvorstand

Am vergangenen Samstag fand in Herford die jährliche Mitgliederversammlung des pro-NRW-Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe statt. Turnusgemäß stand dabei auch die Neuwahl des Bezirksvorstandes auf der Tagesordnung. Nach der Begrüßung durch den bisherigen Bezirksvorsitzenden Thomas Borgartz wählten die zahlreich erschienenen Mitglieder den Mindener Kreistagsabgeordneten Ulrich Manes mit breiter Mehrheit zum neuen Bezirksvorsitzenden. Manes, der Stationsleiter in einer Suchtklinik ist und für pro NRW im Kreistag von Minden-Lübbecke sitzt, hatte nach der Kommunalwahl 2009 den Weg zu pro NRW gefunden und war 2010 für die Bürgerbewegung auch als Landtagskandidat angetreten.

Der neue pro-NRW-Bezirksvorstand Ostwestfalen-Lippe: (v.l.n.r.) Patrick Störmer, Marcel Brzosowski, Stephan Breuer, Gereon Breuer, Ulrich Manes, Thomas Borgartz, Peter Schröder, Sebastian Henning, Fabian Thies und Florian Ballach. Im Vordergrund: Maria Preuß (links) und Natascha Wehr

Ulrich Manes zur Seite wurden der bisherige Bezirksvorsitzende Thomas Borgartz und der pro-NRW-Kreisvorsitzende in Lippe und Lemgoer Stadtrat Fabian Thies als stellvertretende Bezirksvorsitzende gewählt. Damit stehen zwei pro-NRW-Funktionäre der ersten Stunde mit an der Spitze des Bezirksverbandes, die in Ostwestfalen-Lippe zusammen mit  Hans-Ulrich Kalb aus Herford in den Anfangsjahren wichtige Aufbauarbeit für pro NRW geleistet haben. Den geschäftsführenden Vorstand komplettieren Sebastian Henning als Schriftführer und der neue Herforder pro-NRW-Kreisbeauftragte Marcel Brzosowski als Schatzmeister, die sich wie Thomas Borgartz und Fabian Thies der breiten Zustimmung der anwesenden Mitglieder erfreuten.

Als Beisitzer konnten ebenfalls äußerst hochkarätige Mitglieder für den Bezirksvorstand gewonnen werden. So wählte die  Mitgliederversammlung unter anderem Peter Schröder zum Beisitzer, der in seiner fast dreißigjährigen CDU-Mitgliedschaft vor allem in der Ost-CDU aktiv war und im Eichsfeld sogar zeitweise das Amt des Bürgermeisters bekleidete. Im Zuge der Hohmann-Affäre hatte Schröder dann die CDU verlassen und nun glücklicherweise den Weg zu pro NRW gefunden. Die Bezirksversammlung bestimmte ihn auch sogleich zum pro-NRW-Kreisbeauftragten für Höxter.

Pro-Jugendbeauftragter Gereon Breuer (links) überreicht eine Ehrenurkunde des pro-NRW-Vorstandes an Daniel Lütke.

Weiterhin wurde Maria Preuß zur Beisitzerin gewählt, die in den 80er-Jahren kurzzeitig Mitglied der Grünen war und sich über viele Jahre im Verband der Arbeitnehmer der Bundeswehr als stellvertretende Bundesvorsitzende engagierte. Ebenfalls zu Beisitzern wählten die anwesenden Mitglieder Patrick Störmer, der mit 17 Jahren nun das jüngste Vorstandsmitglied ist, und Stephan Breuer, der im Kreis Lippe zu den pro-NRW-Mitgliedern der Gründungsphase gehörte und hier insbesondere den Kommunalwahlantritt maßgeblich unterstützte. Alle Beisitzer erhielten ein einstimmiges Votum der Bezirksversammlung. Zur Unterstützung der Arbeit des Bezirksvorstandes wählten die Mitglieder dann noch Natascha Wehr und Florian Ballach als Kassenprüfer.

Ulrich Manes freute sich sehr über die schlagkräftige Mannschaft, die nun den neuen Bezirksvorstand bildet. Erste Planungen der Arbeit des Bezirksvorstandes wurden bereits während der Versammlung erörtert.  Seine vordringliche Aufgabe sei es natürlich, den Verbandsaufbau in Ostwestfalen-Lippe weiter voranzutreiben, so Manes. Schon in Kürze solle es deshalb eine große Verteilaktion in  der größten Stadt des Bezirkes, also in Bielefeld geben, waren sich die Vorstandsmitglieder einig.

Zum Schluss der Versammlung überreichte der Jugendbeauftragte der Pro-Bewegung Gereon Breuer im Namen des pro-NRW-Vorstandes noch eine Ehrenurkunde an Daniel Lüttke, der auf Wunsch des pro-NRW-Kreisverbandes Lippe für seine besonderen Verdienste um die Bürgerbewegung im Lipper Land geehrt wurde. Von der Bezirksversammlung ging insgesamt ein deutliches Signal der Geschlossenheit und des Aufbruchs aus, das den Weg in eine gute Zukunft für pro NRW in Ostwestfalen-Lippe weist.