Aktuelles, Landesweit / Dienstag, 19.August.2014

Gotteskrieger auch aus dem Ruhrgebiet an Massakern beteiligt?

Was ist ein Salafist? Bevor PRO NRW vor rund zwei Jahren durch mehrere Kundgebungen gegen islamistische Zentren und salafistische Aktivitäten protestierte, war der Sammelbegriff für einen nicht unbeträchtlichen Teil der muslimischen Gemeinschaft kaum bekannt. Die Behörden warnten in der Regel nicht allzu spürbar vor den äußerst militant und gewalttätig auftretenden Salafisten. Zufall oder Absicht?

Erst durch Übergriffe von Salafisten während einer Demonstration in Bonn am 5. Mai 2012, bei der 29 Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden, und nach einer Mordliste, auf der auch der Gelsenkirchener PRO NRW-Politiker Kevin Hauer stand, wurde das in Deutschland bis dato nahezu verheimlichte Thema Salafisten auch in der Öffentlichkeit diskutiert. Meist mit der Begründung, es handele sich lediglich um eine kleine und unbedeutende Strömung innerhalb des Islam. Nun wird durch zahlreiche Berichte bekannt, daß die Behörden und Kommunen seit langem von radikalisierten Jugendlichen wußten, diese sogar in Kriegsgebiete ausreisen ließen. Die Salafisten beteiligen sich nun im Namen Allahs an Kriegshandlungen, beispielsweise in Syrien oder dem Irak. Die radikalislamische Gruppierung ISIS brüstet sich beispielsweise regelmäßig mit dem Abschlachten von Christen. Und mitten dabei: in Deutschland radikalisierte junge Muslime. Selbst die Mainstream-Medien kommen nicht mehr um eine entsprechend kritische Berichterstattung herum.Hauer_MTÜ_polaroid

„Ich möchte nicht auf dem Rücken tausender hingemetzelter Christen Kommunalpolitik betreiben, das wäre mir als Christ nicht recht“, sagt Kevin Hauer zurückhaltend. „Aber es darf auch kein Tabu geben. Was in Dinslaken passiert ist, kann sich auch hier im nahe gelegenen Gelsenkirchen abgespielt haben. Da rotten sich junge Salafisten zusammen, erhalten erst einmal sogar Unterstützung in Form von Räumlichkeiten, nehmen an gewalttätigen Demonstrationen teil und reisen dann aus, um in aller Welt Christen umzubringen. Da kann man ja gar nicht nur von einem Versagen der Kommunen und Behörden ausgehen. Das grenzt ja schon an Unterstützung“, bewertet das Gelsenkirchener Ratsmitglied von PRO NRW Hauer erbost. „Wenn Hooligans oder Neonazis die Stadt, das Bundesland oder Deutschland verlassen möchten, wird das regelmäßig durch die Behörden untersagt und im Falle von Zuwiderhandlungen auch tatkräftig verhindert. Warum war das bei den nun im Kriege befindlichen Salafisten nicht möglich“, fragt sich ein aufgebrachter Kevin Hauer.

Der PRO NRW-Politiker verspricht, weiterhin auch im Rat der Stadt Gelsenkirchen kritische Fragen und nötigenfalls Anträge zu stellen. „Wir von PRO NRW werden auch weiterhin nicht müde, islamistische Strömungen, die mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar sind, anzuprangern. Das sind wir dem christlich-abendländischen Kulturkreis schuldig, ob das den Multikulti-Gutmenschen paßt oder nicht“, verspricht Kevin Hauer im Namen der PRO NRW-Fraktion.

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