Aktuelles / Montag, 19.November.2012

Gelsenkirchen: IKEA mit allen Mitteln schlecht reden?

Wirklich nachvollziehbare Gründe für die Ablehnung einer IKEA-Ansiedlung kann die Fraktion PRO NRW i Gelsenkirchen nicht erkennen. Die Lage im Gewerbepark Schalke Nord wäre ein idealer Standort für IKEA und würde den Standort nachhaltig stärken. 

„Ich bgrüße die Idee von Herrn Wöll, das Thema im Rat zu diskutieren.“,

meint der Fraktionsvorsitzende Hauer und ergänzt:

Kevin Hauer

„Wir haben bereits den Antrag für die Ratssitzung gestellt, über die Ansiedlung von IKEA neu zu diskutieren und einen Sachstandbericht zu erhalten. Daher würde ich mich freuen, wenn Herr Wöll mit seiner CDU-Fraktion unseren Antrag zustimmt.“

Mittlerweile könnte man sich fragen: Will die Verwaltung und die SPD keine neuen Arbeitsplätze in Gelsenkirchen?

„Selbstverständlich kann man Bebauungspläne ändern. Das haben die verbrauchten Altparteien in der Vergangenheit schon oft genug durchgeführt; vor allem für fragwürdige Flächen. Warum soll es dann nicht für IKEA möglich sein, vor allem wenn unsere Stadt dadurch enorm profitieren könnte?“,

fragt sich der Fraktionsvorsitzende Hauer weiter.

Die Fraktion PRO NRW hat IKEA angeschrieben und klargestellt, dass sie einer Ansiedlung positiv entgegensieht und sich dafür im Rat der Stadt Gelsenkirchen einsetzen wird. Wenn man neue Unternehmen und neue Arbeitsplätze haben will, muss man sich auch mal darum bemühen und dies vor allem auch wollen.

Ebenso sollte man sich mit den Verantwortlichen für die Fördergelder zusammensetzen. Wenn eine Refinanzierung von Fördergeldern, die in erster Linie Steuergelder sind, zustande kommt, sollten die Verantwortlichen darüber jubeln und nicht über Rückzahlungen nachdenken. Gelsenkirchen ist nicht in der Situation, Unternehmen mit überregionaler Anziehungskraft abzuweisen.

Es stellt sich zudem die Frage, warum die  Fraktion PRO NRW als letzte Ratsfraktion und aus den Medienvon der Anfrage von IKEA erfahren hat und nicht von der Verwaltung. Im Mai 2010 wurde wohl schon einmal eine Anfrage gestellt.

„Es ist eigentlich unglaublich. Da entscheidet die Verwaltung anscheinend einfach, ohne die Politik zu informieren. Es kann natürlich auch sein, dass nur bestimmte politische Gruppen informiert wurden und wir absichtlich eine Nachricht erhalten haben. Hat die Verwaltung vielleicht bewusst geschwiegen?“,

so Hauer weiter.

In wie weit die Innenstadt in Gelsenkirchen bei einer IKEA-Ansiedlung profitieren würde, kann  niemand genau vorhersehen. Durch die neue Einkaufsmöglichkeit und neuen Arbeitsplätze wäre zumindest kein Nachteil für Gelsenkirchen enstanden.. Was würde passieren, wenn sich IKEA in Bottrop oder Gladbeck ansiedelt? Dann wäre ein Chance für die Aufwertung unserer Stadt versäumt worden.

PRO NRW wird sich auf jeden Fall für eine Ansiedlung von IKEA stark machen und dies auch in den Gremien unterstützen.

Traurig ist wieder einmal, dass die Medien nicht über die Stellungnahme von PRO NRW berichten. Anstatt ihren journalistischen Auftrag ernst zu nehmen, wird PRO NRW mal wieder ausgegrenzt und verschwiegen. Hierbei zeigt sich (leider) auch mal wieder, dass die Medien in Gelsenkirchen nicht neutral und überparteilich die Bürger informieren.