Landesweit / Donnerstag, 25.Juni.2015

Finanzielle Unterstützung des Islamischen Staats (IS) aus Deutschland?

Islamistische Extremisten agieren offenbar immer dreister in NRW. Das Bundesland gilt in der bundesweiten Salafisten-Szene als Rückzugsort, da der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger (SPD) im Umgang mit islamistischen Extremisten eher auf Verständnispädagogik als auf repressive Maßnahmen setzt. Jäger ist bekanntlich hauptsächlich mit der Stigmatisierung unserer betont grundgesetzkonformen Plattform PRO NRW beschäftigt.

Der Staatsschutz der Essener Polizei ist am frühen Dienstagmorgen bei einer Großrazzia in Oberhausen, Mülheim und Bonn gegen radikale Salafisten vorgegangen. Die Gruppe soll mit Geldern aus Versicherungsbetrügereien den menschenverachtenden Terror des Islamischen Staates im mittleren Osten mitfinanziert haben.

Bei der Razzia ist ein Mann festgenommen worden. Die verdächtigten Personen sollen Kontakte zur sogenannten „Lohberg Brigade“ unterhalten. Die aus Dinslaken-Lohberg stammende islamistische Gruppierung soll wiederum enge Kontakte zum IS haben. Bei der Ermittlungen ist bekannt geworden, dass die Gruppe mittels fingierter Autounfälle Versicherungssummen kassiert hat und diese wiederum dem IS zur Verfügung gestellt hat. Über die Höhe der Summe ist nichts bekannt geworden.

Zeitgleich wurde im Düsseldorfer Prozeß gegen IS-Helfer bekannt, dass die 26jährige Hauptangeklagte ihrem Mann mehr als 5.000 Euro geschickt haben soll. Der Ehemann der Angeklagte kämpft für den IS in Syrien. Vor rund einem Jahr sind ebenfalls IS-Helfer festgenommen worden, die mit Einbrüchen, vor allem in Kirchen, den Kampf des IS unterstützt haben.

Fiedler_transparent„Es wird wieder sehr deutlich, dass härter gegen Islamisten in Deutschland vorgegangen werden muss“, äußert sich Generalsekretär Tony-Xaver Fiedler.

„Das berechtigte Hinweisen auf Gefahren der schleichenden Islamisierung in unserem Land wird ja von den Altparteien als „islamfeindlich“ kritisiert. Aber wieder einmal haben sich die Bedenken der Bürgerbewegung PRO NRW bewahrheitet. Deutschland ist leider ein Hort für Terrorunterstützer geworden. Seit Jahren weisen wir daraufhin, dass der Terror logistische Unterstützung aus unserem Land erhält. Statt die Probleme zu lösen und präventive Maßnahmen zu verfolgen, werden Kritiker dieser Zustände verfolgt.

Es kann jedenfalls nicht weiter hingenommen werden, dass in unserem Land mehrere Hundert gewaltbereite Islamisten nach wie vor unsere Sicherheit bedrohen und deren Chefpropagandisten ihre „Geschwister“ dreist zu Anschlägen aufrufen. Die Salafisten sammeln über humanitäre Tarnorganisationen Geld und schicken ihre Anhänger in die Kriegsgebiete nach Syrien, Irak und zunehmend Libyen. Darüber hinaus rekrutieren sie sowohl über das Internet als auch über Infostände den Nachwuchs für den Dschihad.

Aus diesen Gründen fordern wir das Verbot aller salafistischen Organisationen in Deutschland. Wir dürfen nicht weiter das logistische Zentrum des islamistischen Terrors sein!“, so Fiedler abschließend.

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