Aktuelles / Freitag, 30.März.2012

Euro-Rettungsschirm wird aufgestockt – PRO NRW sagt NEIN

„Die Euro-Zone beschließt einen Rettungsschirm von 800 Milliarden Euro, Wolfgang Schäuble hat wieder einmal sein Wort gebrochen und der deutsche Steuerzahler muss erneut in die Tasche greifen“, kommentierte PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener die neuesten Beschlüsse auf europäischer Ebene. Es sei angesichts solcher Unvernunft besonders wichtig, dass PRO NRW mit der Forderung nach Wiedereinführung der D-Mark dieses wichtige Thema auf die Tagesordnung des Landtagswahlkampf in NRW gesetzt habe.

Markus Wiener

Wenn die großen Strukturen versagten, so Wiener, müsste die Basis für Korrektur sorgen:

„Vom zentralistisch geführten EU-Europa wird die Demokratie gerade abgewickelt und die starken Volkswirtschaften werden ruiniert. Hilfe kann nur von der Basis kommen. Die Menschen vor Ort müssen diesem Wahnsinn ein Ende bereiten. Wir fühlen uns deshalb bestärkt, dass wir das D-Mark-Thema auf die Tagesordnung dieses Wahlkampfes gesetzt haben.

Es geht hier nicht um Nostalgie, sondern allein um politische Vernunft. Es ist eine dreiste Lüge, wenn die verantwortlichen Politiker jetzt behaupten, es sei Ruhe auf den Finanzmärkten eingekehrt mit der Erhöhung einer Brandmauer. Man löscht kein Feuer, wenn man Unmengen Papiergeldes in das Zentrum der Flammen wirft. Wir brauchen eine Entflechtung der Finanzmarktkrise. Jede einzelne Volkswirtschaft muss auf die Probleme flexibel reagieren können. Der Euro verhindert als zentralistisches währungspolitisches Knebelungsinstrument diese Flexibilität.

Ein Erfolg der PRO BEWEGUNG wird, wie in den anderen europäischen Ländern, einen politischen Druck auf die Verantwortlichen aufbauen. Diese Aussicht ist unsere Motivation im Wahlkampf.“