Aktuelles / Dienstag, 21.Juni.2011

Etablierte Politik zeigt Herz für Landfahrer

Ausgerechnet der Duisburger „Oberbürgermeister auf Abruf“, Adolf Sauerland  (CDU), möchte sogenannte mobile ethnische Minderheiten noch stärker alimentieren

Die seit der Loveparade-Katastrophe in der Kritik stehende Duisburger Stadtverwaltung plant die Ausarbeitung eines Aktionsprogramms zur besseren Integration der 4.000 in der Stadt lebenden Landfahrer.

Der stets politisch korrekte Jugenddezernent der Stadt Karl Janssen (CDU) erklärte, die Roma müssen derzeit unter „miserablen Bedingungen“ leben. Der Zuzug der Roma sei leider noch nicht in das Bewusstsein der deutschen Bevölkerung gerückt.

Janssen forderte daher die Stadtverwaltung auf, den neuen Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien bessere Lebensbedingungen anzubieten. Diese seien zwar als Touristen nach Duisburg gekommen, hätten jedoch ihren Wohnort in die Stadt verlagert. Als ersten Schritt möchte der städtische Jugenddezernent allen Roma-Kindern ein kostenloses Schülerticket für den öffentlichen Nahverkehr genehmigen. Der Steuerzahler darf diese Wohlfahrten bezahlen.

Daneben kündigte der Jugenddezernent eine weitere umfassende Alimentierung der neuen Zuwanderer aus Rumänien in Duisburg an. Etwas Sorge bereitet dem CDU-Politiker Janssen die zunehmende Kriminalität in der Stadt. So seien die Roma den Ordnungsbehörden immer wieder wegen Schwarzarbeit und Kinderprostitution aufgefallen. Verstärkte Abschiebungen und mehr Polizeikontrollen missfallen jedoch der Stadtverwaltung. Stattdessen setzen Sauerland und Janssen zur Bekämpfung der Kriminalität auf eine engere Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden.

Markus Beisicht

Hierzu erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Nicht umsonst unterstützt PRO NRW ganz entschieden das von vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern eingeleitete Abwahlverfahren gegen den umstrittenen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). Mit der nunmehr geplanten Alimentierung von zumeist illegal in der Stadt lebenden Angehörigen einer mobilen ethnischen Minderheit stellt sich die Duisburger Stadtverwaltung erneut ins Abseits.

Illegale gehören nicht alimentiert, sondern in einem rechtsstaatlich korrekten Verfahren, ähnlich wie in Frankreich, unverzüglich abgeschoben.“