Aktuelles / Donnerstag, 12.Dezember.2013

Etablierte Panikattacken vor der Kommunalwahl: Stadtwappen-Groteske zieht weitere Kreise

Zahlreiche Parteien, Vereine, sonstige Initiativen und Privatpersonen nutzen landesweit offizielle Stadtwappen im Internet oder auf Drucksachen, um ihre Verbundenheit mit ihren Heimatkommunen auszudrücken. Ähnlich handhaben es einige PRO-NRW-Kreisverbände. Eigentlich das Normalste der Welt, möchte man meinen. Nicht aber in Nordrhein-Westfalen gut 5 Monate vor der nächsten Kommunalwahl.

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Generalsekretär Markus Wiener

Eine regelrechte Panikattacke hat die von den Altparteien geführten Rathäuser ergriffen. Verschiedene Stadtverwaltungen versuchen derzeit krampfhaft, PRO NRW das Führen ihres Wappens zu untersagen. Obwohl auch zahlreiche Kreisverbände der Altparteien Stadtwappen ihrer Heimatstädte verwenden dürfen! Die etablierte Panikattacke in den Rathäusern hat inzwischen auch die Medien erreicht: zahlreiche Tageszeitungen und Lokalradios im Bergischen Land und im Ruhrgebiet berichten ausführlich. Schließlich rückt der Tag der Kommunalwahl näher und ein „PRO-NRW-Flächenbrand“ wird immer wahrscheinlicher.

„Wir sehen die Angelegenheit dagegen sehr gelassen und nüchtern“, erklärt PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener zur Debatte. „Wenn sich Stadtverwaltungen an unsere Kreisverbände wenden, prüfen wir in jedem Einzelfall, ob in der betreffenden Stadt andere Parteien das Wappen führen dürfen. Wenn dem so ist, kann und darf natürlich auch PRO NRW das Wappen weiter verwenden – so z.B. in der Stadt Remscheid. Wenn nicht, führen wir in den besagten Städten die Wappen künftig nicht mehr auf unseren Internetseiten und Drucksachen. So einfach ist das.“

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