Essen: SPD-Ratsherr Guido Reil übernimmt in der Flüchtlingspolitik erfreulicherweise PRO-NRW-Positionen
Aktuelles, Top-Themen / Donnerstag, 28.Januar.2016

Essen: SPD-Ratsherr Guido Reil übernimmt in der Flüchtlingspolitik erfreulicherweise PRO-NRW-Positionen

Der Essener Kommunalpolitiker Guido Reil (SPD) sieht bei der „Integration“ von Asylbewerbern schwarz. Wie PRO NRW auch, konstatiert er, daß es in Essen kaum gelungen ist, Menschen aus dem arabischen Kulturkreis zu „integrieren“. Und er fragt nach: „Warum soll das demnächst besser klappen, wenn die Rahmenbedingungen wegen der großen Zahl von Flüchtlingen sogar schlechter werden?“

Der im Essener Stadtteil Karnap lebende Kommunalpolitiker beschrieb die Lage in Karnap wie folgt: „Es gibt Ärger über Verschmutzungen, Lärmbelästigungen und eine anmaßende Haltung der Flüchtlinge. Die Verunsicherung in Karnap ist groß. Zurzeit sind Häuser im Stadtteil nach meiner Wahrnehmung im Wert gesunken und schwer verkäuflich, die Wirtschaftsförderungs-GmbH mußte für das Gewerbegebiet Carnaperhof eine fest verabredete Ansiedlung wieder abschreiben – mit ausdrücklichem Verweis auf das Zeltdorf.“

Zu den in Karnap lebenden Asylbewerbern äußerte sich der SPD-Ratsherr wie folgt: „Die Flüchtlinge leben überwiegend von Hartz IV und davon werden sie die Mieten im Süden Essens weder zahlen wollen noch können. … Bei den Libanesen haben wir es erlebt, sie leben jetzt teils Jahrzehnte in Essen, und viel zu viele sind immer noch mangelhaft integriert. Ein sehr hoher Anteil bekommt Hartz IV, die letzten, mir bekannten Zahlen sind von 2013, da waren es 90 Prozent. Die Kriminalitätsstatistik ist anscheinend streng geheim, ich habe sie jedenfalls nicht bekommen. Aber ich war lange ehrenamtlicher Richter am Landgericht und habe dort sehr viele Prozesse mit libanesischer Beteiligung erlebt. Was sie da über die Mentalität lernen, wie sehr die uns und dieses Land verachten und uns auslachen, unsere Sozialgesetze ausnutzen, das ist haarsträubend. Wir haben das auch in dieser Stadt offiziell lange verdrängt, verdrängen es im Grunde immer noch.“

Zu den erfrischend politisch unkorrekten Äußerungen ihres Ratskollegen Guido Reil erklärt die Essener PRO NRW-Ratsfrau Tina Öllig:

tina
„Mein Ratskollege Reil verdient hohen Respekt für seine Zivilcourage und seine mutigen Aussagen. Reil hat völlig recht, wenn er konstatiert, daß eine „Integration“ arabischer Asylbewerber scheitern wird. Von der ganzen Erziehung her sind diese Menschen anders geprägt, sind mit Gewalt und Hass in ihren Heimatländern aufgewachsen. Die Gleichbehandlung von Frauen, die Achtung von Freiheitsrechten – damit haben viele der Asylsuchenden einfach nichts am Hut. Ebenso wird es natürlich unmöglich sein, eine Million arabischstämmiger Männer in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Es ist daher sehr erfreulich, wenn Kommunalpolitiker wie Guido Reil oder Stephan Duda ihre warnenden Stimmen zu den Folgen des Asyltsunamis erheben. PRO NRW ist selbstverständlich bereit, im Essener Norden mit solchen SPD-Kommunalpolitikern zu kooperieren. Denn der Essener Norden ist wirklich voll!“

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