Regional / Donnerstag, 26.Februar.2015

Essen: Eskaliert die Gewalt auf den Sportplätzen?

Der Essener Amateurfußball scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Nun gab es schon den vierten gewalttätigen Zwischenfall in den letzten fünf Monaten. Besonders bei Fußballvereinen mit hohen Migrantenanteilen scheinen sich die Vorfälle zu häufen.

Im ersten Spiel nach der Winterpause zwischen BV Altenessen und Juspo Essen-West kam es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Dieses Mal war das Opfer der Schiedsrichter der Partei. Er ist Medienberichten zufolge mit einem Faustschlag niedergestreckt worden. Daraufhin ist die Partie abgebrochen worden. Der Trainer von Altenessen trat nach diesem Vorfall zurück. Selbst der Obmann des Fußballkreises Nord-West, Thomas Flügel, scheint resigniert zu haben. Der WAZ antwortete er: „Das ist schon frustrierend. Es war das erste Spiel nach der Winterpause und schon geht das wieder los.“

„Als ehemaliger Amateurfußballer bin ich von solchen Ereignissen geschockt. Zwar ist man es gewohnt, dass es in diesem Bereich etwas ruppiger zur Sache geht. Allerdings gibt es Grenzen. Und diese scheinen in Essen nicht zu gelten.

Die Fußballfunktionäre sollte lieber über die immer größer werdende Gewalt im Amateurbereich sprechen, anstatt Scheindebatten über angebliche Gewalt von Fans im Profibereich zu führen“, äußert sich der Essener OB-Kandidat Tony-Xaver Fiedler.

„Beim Fußball ist es wie in der Politik. Unliebsame Themen werden nicht angepackt. Viele Amateurvereine nehmen eine wichtige gesellschaftliche Rolle ein. Wenn wir der Gewalt jedoch nicht entgegensteuern, dann könnte es passieren, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer die Segel streichen und sich aus ihren Vereinen zurückziehen. Fußball ist ein friedlicher Sport und alle die sich nicht daran halten, haben auf den Fußballplätzen nichts zu suchen“, so Fiedler abschließend.

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