Regional / Montag, 24.November.2014

Essen: Aggressives Betteln trübt die Stimmung beim Weihnachtsmarkt

Viele Weihnachtsmarktbesucher, aber auch Betreiber von Ständen, ärgern sich über pöbelnde Obdachlose, sturzbetrunkene Alkoholiker und aggressives Betteln in der Essener Innenstadt. Während die Stadtverwaltung den Händlern am Weihnachtsmarkt diverse Auflagen macht, wird bei den Aktivitäten der pöbelnden Obdachlosen, Punks und Trinkern politisch korrekt weggeschaut.

Diese haben nahe der Marktkirche oder gar auf dem Kennedyplatz ein regelrechtes Lager aufgeschlagen und vermüllen dort die Umgebung. Sie verbleiben dauerhaft in der Essener Fußgängerzone und belästigen Passanten und Händler. Ein Besuch des Essener Weihnachtsmarktes ist demzufolge nicht ganz ungefährlich. Besucher werden aggressiv angeschnorrt und bedrängt. Punker, Alkoholiker und Obdachlose prägen das Bild in der Essener Fußgängerzone im November 2014.

Zu den schlimmen Zuständen im Herzen von Essen erklärt die PRO-NRW-Kreisvorsitzende und Essener Ratsfrau Christine Öllig:

Öllig_MTÜ_polaroid„Es ist sehr bedauerlich, dass ausgerechnet zur Weihnachtszeit Punker, Trinker und andere Randgruppen ihre Mitbürger im Herzen von Essen bedrängen, anpöbeln und belästigen. Natürlich gehört soziales Elend politisch bekämpft. Aber es kann nicht länger hingenommen werden, dass aggressive Bettler und Punker das Bild in der Essener Innenstadt prägen. Es sollte schnellstmöglich eine Satzung erlassen werden, die den Alkoholkonsum und das Campieren auf öffentlichen Plätzen in der Essener Innenstadt untersagt.“

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