Aktuelles / Montag, 1.November.2010

Entscheidung für Röttgen hilft pro NRW

Die CDU hat in NRW einen neuen Vorsitzenden gesucht und offenbar in einer direkten Abstimmung auch gefunden. Nur knapp die Hälfte der Unions-Mitglieder interessierte sich jedoch überhaupt für diese Urabstimmung. Was für oder gegen Norbert Röttgen oder Armin Laschet gesprochen hat, war in den Medien denn auch kaum ein Thema. Kein Wunder: Beide stehen für eine CDU auf Linkskurs. Der Sieger der Abstimmung, Röttgen, interessiert hauptsächlich hinsichtlich der Frage, ob er ähnlich beliebt werden könnte wie Mediensternchen Guttenberg.

Der Umweltminister steht, wenn man denn überhaupt ein Profil erkennen will, für eine Koalition auch mit den Grünen. Den „rechten Flügel“ lehnt der smarte, wandlungsfähige Polit-

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

Funktionär ab. Nach Ansicht des pro-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht, haben ganze Verbände der Union sich politisch bereits von der Mutterpartei auf Linkskurs abgehängt:

„Wir werden in den Kommunen unsere Bemühungen verstärken, diesen Dissidenten in ihrer eigenen Partei klar zu machen, dass es in der Bürgerbewegung pro NRW für sie eine freiheitliche politische Heimat gibt. Weder werden bei pro-NRW aktive Politiker an die Kandare genommen, die sich, wie die CDU im sauerländischen Bruchhausen, kritisch mit der Klimaerwärmungsreligion beschäftigen, noch werden Kritiker zurückgepfiffen, die den Thesen Thilo Sarrazins zustimmen, dass sich unser Land bei dieser Einwanderungs-und Integrationspolitik bald selbst abschafft.

Wenn die CDU inzwischen bei den Grünen angekommen ist, sollten sich auch die gutmütigsten Christdemokraten allmählich fragen, ob ihre Positionen noch von der Merkel-Partei getragen werden. Wir laden all jene ein, die diesen Linkstrend stoppen wollen: Pro NRW ist das beste Rezept, um diese Forderung zu verwirklichen. Ein baldiger Spitzenkandidat Röttgen, wenn das rot-rot-grüne Experiment vorzeitig zu Ende geht, erhöht jedenfalls die Chancen für unsere Bürgerbewegung auf einen Landtagseinzug erheblich.“